Kategorie: Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht

  • Beweis­last­um­kehr beim Ver­brauchs­gü­ter­kauf

    Zeigt sich inner­halb eines Jahres nach der Über­gabe der Ware ein Mangel, wird grund­sätz­lich ver­mutet, dass dieser bereits bei der Über­gabe vor­handen war. In diesem Fall muss nicht der Käufer beweisen, dass die Ware von Anfang an man­gel­haft war. Viel­mehr ist es Sache des Ver­käu­fers nach­zu­weisen, dass der Mangel erst später ent­standen ist. Die Ver­mu­tung…

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  • Hitze am Arbeits­platz

    Mit den som­mer­li­chen Tem­pe­ra­turen rückt auch das Thema „Hitze am Arbeits­platz“ ver­stärkt in den Fokus. Nach der Tech­ni­schen Regel für Arbeits­stätten (ASR A3.5) sollte die Luft­tem­pe­ratur in Arbeits­räumen grund­sätz­lich 26 °C nicht über­schreiten. Wird dieser Wert auf­grund starker Son­nen­ein­strah­lung über­schritten, sind geeig­nete Maß­nahmen zur Ver­rin­ge­rung der Auf­hei­zung zu ergreifen. Hierzu zählen ins­be­son­dere wirk­same Beschat­tungs­ein­rich­tungen wie…

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  • Urlaub und Krank­heit: Das gilt bei einer Krank­schrei­bung

    Der Urlaub dient der Erho­lung. Umso ärger­li­cher ist es, wenn man wäh­rend der freien Tage oder bereits kurz vor Urlaubs­be­ginn erkrankt. Doch welche Aus­wir­kungen hat eine Arbeits­un­fä­hig­keit auf den Urlaubs­an­spruch? Und darf man trotz Krank­schrei­bung ver­reisen? Die wich­tigsten Rege­lungen im Über­blick: Krank­heit wäh­rend des Urlaubs: Erkrankt ein Arbeit­nehmer wäh­rend seines Urlaubs und ist dadurch arbeits­un­fähig,…

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  • Keine grund­sätz­liche Pflicht einer WEG zur Ein­ho­lung von Ver­gleichs­an­ge­boten

    Der Bun­des­ge­richtshof (BGH) hat ent­schieden, dass Woh­nungs­ei­gen­tümer vor der Beauf­tra­gung von Erhal­tungs­maß­nahmen nicht all­ge­mein ver­pflichtet sind, meh­rere Ver­gleichs­an­ge­bote ein­zu­holen. Damit hat der BGH der lang­jäh­rigen gericht­li­chen Praxis, Beschlüsse über Erhal­tungs­maß­nahmen allein wegen feh­lender Ver­gleichs­an­ge­bote für ungültig zu erklären, eine Absage erteilt. Ob eine ent­spre­chende Beschluss­fas­sung hin­sicht­lich der vor­lie­genden Infor­ma­tionen ord­nungs­mä­ßiger Ver­wal­tung ent­spricht, hängt viel­mehr von…

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  • Zweit­un­fall bleibt für fik­tive Abrech­nung des Erst­scha­dens ohne Bedeu­tung

    In einem vom Bun­des­ge­richtshof ent­schie­denen Fall wurde nach einem Unfall ein Scha­dens­gut­achten erstellt. Es bezif­ferte den Wie­der­be­schaf­fungs­wert eines Fahr­zeugs auf 2.900 € und den Rest­wert auf 685 €. Der Schaden wurde zunächst teil­weise mit 860 € regu­liert. Nach Erstel­lung des Gut­ach­tens erlitt das unre­pa­rierte Fahr­zeug bei einem wei­teren Ver­kehrs­un­fall zusätz­liche Schäden. Ein wei­teres Gut­achten ermit­telte…

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  • Alle Ver­kaufs­stellen müssen Einweg-Vapes zurück­nehmen

    Die Einweg-Vapes werden von vielen Ver­brau­chern nicht als Elek­tro­alt­ge­räte wahr­ge­nommen und daher fälsch­li­cher­weise über die Rest­müll­tonne oder den Gelben Sack/​Gelbe Tonne ent­sorgt. Gelangen Einweg-Vapes in den Haus­müll können sie wäh­rend der Samm­lung oder in Sor­tier­an­lagen beschä­digt werden. Wird ein Lithium-Ionen-Akku gequetscht oder beschä­digt, kann er sich erhitzen und Feuer fangen. Bis­lang ist die Rück­gabe bei…

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  • Lärm­schutz-Aus­nahme für Public Vie­wing bei Fuß­ball-WM

    Der Bun­desrat hat am 8.5.2026 einer Regie­rungs­ver­ord­nung zuge­stimmt, die befris­tete Aus­nahmen vom Lärm­schutz für das sog. Public Vie­wing vor­sieht. Damit sind bei der anste­henden Fuß­ball-WM öffent­liche Live­über­tra­gungen unter freiem Himmel bis spät in die Nacht mög­lich. Die Aus­nah­me­ver­ord­nung eröffnet den zustän­digen kom­mu­nalen Geneh­mi­gungs­be­hörden für einige Wochen zusätz­liche Mög­lich­keiten, Public Vie­wing-Ver­an­stal­tungen trotz bestehender Ein­schrän­kungen zu geneh­migen.…

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  • Flug­ver­spä­tung – Flug­ge­sell­schaft trägt Ver­ant­wor­tung bei eigener Ent­schei­dung

    Nach der EU-Flug­gast­rechte-Ver­ord­nung haben Rei­sende einen Anspruch auf Ent­schä­di­gung, wenn sie ihren Zielort mit einer Ver­spä­tung von 3 Stunden oder mehr errei­chen, sofern die Ver­spä­tung nicht durch außer­ge­wöhn­liche Umstände ver­ur­sacht wurde. Der Euro­päi­sche Gerichtshof hat hierzu klar­ge­stellt, dass sich eine Flug­ge­sell­schaft nicht auf außer­ge­wöhn­liche Umstände eines vor­he­rigen Fluges berufen kann, wenn die Ver­spä­tung des spä­teren Fluges…

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  • Glas­fa­ser­ver­trag – Ver­trags­lauf­zeit beginnt bei Abschluss, nicht bei Anschluss

    In der Praxis bieten viele Glas­fa­ser­an­bieter Ver­träge mit einer Min­dest­lauf­zeit von 2 Jahren an. Die Ver­trags­lauf­zeit beginnt dabei häufig nach der Been­di­gung des Aus­baus, also erst mit der Frei­schal­tung des Glas­fa­ser­an­schusses. Das hat zur Folge, dass sich der Kün­di­gungs­zei­tunkt für die Kunden durch den spä­teren Beginn der Min­dest­ver­trags­lauf­zeit nach hinten ver­schiebt. Dagegen klagte die Ver­brau­cher­zen­trale NRW…

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  • Keine GEMA-Lizenz für TV- und Radio­wei­ter­lei­tung

    Die GEMA ver­langte von dem Betreiber eines Senio­ren­wohn­heims eine Lizenz für die Wei­ter­lei­tung von Fernseh- und Hör­funk­pro­grammen inner­halb der Ein­rich­tung. Nach Ansicht der GEMA stelle die Ver­brei­tung musi­ka­li­scher Werke aus ihrem Reper­toire an die Bewohner des Heims eine zustim­mungs­pflich­tige öffent­liche Wie­der­gabe dar. Der Bun­des­ge­richtshof legte die Frage dem Euro­päi­schen Gerichtshof (EuGH) zur Klä­rung vor. Hin­ter­grund…

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  • Rück­zah­lungs­klau­seln bei Fort­bil­dungs­kosten müssen prä­zise sein

    Das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) hat in einem Urteil erneut klar­ge­stellt, dass Rück­zah­lungs­klau­seln für Fort­bil­dungs­kosten strengen Anfor­de­rungen unter­liegen. Im ent­schie­denen Fall hatte eine Alten­pfle­gerin an einer vom Arbeit­geber orga­ni­sierten Wei­ter­bil­dung teil­ge­nommen. Der Arbeit­geber über­nahm die Kurs- und Prü­fungs­ge­bühren und stellte die Arbeit­neh­merin für die Dauer der Maß­nahme bezahlt frei, wodurch ins­ge­samt erheb­liche Fort­bil­dungs­kosten ent­standen. Im vor­for­mu­lierten Fort­bil­dungs­ver­trag…

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  • Kiga-Platz – kein aus­nahms­loser Anspruch auf durch­gän­gige Betreuung

    Der gesetz­liche Anspruch auf einen Kiga-Platz wird häufig mit einer bestimmten täg­li­chen Betreu­ungs­zeit gleich­ge­setzt. Eine bun­des­weit ver­bind­liche Min­dest­stun­den­zahl exis­tiert jedoch nicht. Nach den Rege­lungen des Sozi­al­ge­setz­bu­ches Achtes Buch haben Kinder ab dem ersten Lebens­jahr einen Anspruch auf früh­kind­liche För­de­rung. Für Kinder ab dem dritten Lebens­jahr bis zum Schul­ein­tritt besteht ein Anspruch auf För­de­rung in einer…

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  • Immo­bi­li­en­kauf – Ant­worten zum Zustand der Immo­bilie müssen voll­ständig sein

    Das Ober­lan­des­ge­richt Hamm hat mit Urteil vom 23.3.2026 ent­schieden, dass ein Immo­bi­li­en­kauf wegen arg­lis­tiger Täu­schung rück­ab­ge­wi­ckelt werden kann, wenn bekannte Feuch­tig­keits­schäden ver­schwiegen oder ver­harm­lost werden. In dem Fall aus der Praxis hatten die Käufer vor dem Erwerb eines Hauses aus­drück­lich nach Feuch­tig­keits­pro­blemen im Keller gefragt. Der Sohn der Ver­käu­ferin erklärte bei den Besich­ti­gungen, es gebe…

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  • E‑Bike nach Sturz weiter genutzt – Haf­tung für Brand

    Dass Lithium-Ionen-Akkus in Brand geraten können, dürfte vielen Men­schen bekannt sein. Das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg hatte aber nun die Frage zu klären, ob jemand im recht­li­chen Sinne fahr­lässig han­delt, wenn er ein E‑Bike nach einem leichten Sturz nicht von einer Fach­werk­statt auf Beschä­di­gungen über­prüfen lässt, son­dern ein­fach wei­ter­nutzt. Pas­siert war Fol­gendes: Im März 2023 kam es…

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  • Widerruf-Button – Pflicht im Online-Handel bei B2C

    Für alle Online-Ver­träge über Waren, Dienst­leis­tungen und Finanz­pro­dukte, die über eine Online-Benut­zer­ober­fläche geschlossen werden, wird zum 19.6.2026 ein Wider­rufs-Button ver­pflich­tend. Ziel ist es, Ver­brau­chern die Mög­lich­keit zu geben, online geschlos­sene Ver­träge ebenso ein­fach zu wider­rufen, wie sie abge­schlossen wurden. Die Aus­ge­stal­tung erfolgt in 2 Stufen. Zunächst gibt der Ver­brau­cher Ver­trags­daten ein, anschlie­ßend bestä­tigt er den Widerruf…

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  • Hotel­zim­mer­an­frage trotz Bestä­ti­gung keine ver­bind­liche Buchung

    Das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt a. M. (OLG) hatte zu ent­scheiden, ob eine per E‑Mail gestellte Zim­mer­an­frage mit anschlie­ßender Reser­vie­rungs­be­stä­ti­gung bereits eine ver­bind­liche Buchung dar­stellt. In dem ent­schie­denen Fall erhielt ein Hotel per E‑Mail von einem Unter­nehmen mit dem Betreff „Zim­mer­an­frage“ eine Anfrage über die Reser­vie­rung meh­rerer Zimmer für zwei Zeit­räume. Das Hotel bestä­tigte die Buchung, gab…

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  • Keine Mehr­kosten für ange­mes­senes Hand­ge­päck

    Das Ober­lan­des­ge­richt Hamm (OLG) hatte sich mit der Frage zu befassen, ob Flug­ge­sell­schaften für übli­ches Hand­ge­päck zusätz­liche Gebühren ver­langen dürfen. In dem vom OLG ent­schie­denen Fall ging es um die Praxis einer Air­line, im Basis­tarif ledig­lich ein sehr kleines Hand­ge­päck­stück (hier: 40 x 30 x 20 cm) kos­ten­frei zuzu­lassen. Für grö­ßeres oder zusätz­li­ches Hand­ge­päck – etwa einen…

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  • Bonus­kür­zung wegen Eltern­zeit

    Das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) hat ent­schieden, dass eine variable, ziel­ab­hän­gige Ver­gü­tung wäh­rend der Eltern­zeit anteilig gekürzt werden darf. Selbst dann, wenn die zugrunde lie­gende Betriebs­ver­ein­ba­rung keine aus­drück­liche Kür­zungs­re­ge­lung ent­hält. Im Streit­fall hatte ein Arbeit­nehmer seine Ziele im Jahr 2022 deut­lich über­erfüllt, befand sich jedoch an 62 Tagen in Eltern­zeit. Der Arbeit­geber kürzte die variable Ver­gü­tung ent­spre­chend.…

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  • Strenge Anfor­de­rungen bei Kün­di­gung wegen Kir­chen­aus­tritt

    Der Euro­päi­sche Gerichtshof (EuGH) stellte klar, dass einem Mit­ar­beiter, der für einen kirch­li­chen Arbeit­geber arbeitet, nicht zwangs­läufig wegen eines Kir­chen­aus­tritts gekün­digt werden kann. Im kon­kreten Fall ging es um eine pri­vate Orga­ni­sa­tion, deren Selbst­ver­ständnis auf reli­giösen Grund­sätzen beruht. Sie ver­langte von einem Mit­ar­beiter, der Mit­glied einer bestimmten Kirche war, wäh­rend des lau­fenden Arbeits­ver­hält­nisses nicht aus…

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  • Eltern­un­ter­halt – Anhalts­punkte für Über­schreiten der Ein­kom­mens­grenze

    Ein Unter­halts­rück­griff durch den Sozi­al­hil­fe­träger auf ein erwach­senes Kind, dessen Eltern vom Sozi­alamt Leis­tungen erhalten, ist beschränkt. So geht ein mög­li­cher Unter­halts­an­spruch der Eltern gegen ihre erwach­senen Kinder erst dann auf den Sozi­al­hil­fe­träger über, wenn das Ein­kommen des Kindes einen Jah­res­be­trag von 100.000 € über­steigt. Dabei wird gesetz­lich ver­mutet, dass diese Ein­kom­mens­grenze nicht über­schritten wird.…

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  • Unbe­rech­tigte Kün­di­gung wegen Schrift­form­man­gels kann Scha­dens­er­satz aus­lösen

    Ein Ver­mieter, der bei einem lang­fris­tigen Miet­ver­trag eine unbe­rech­tigte Kün­di­gung wegen eines behaup­teten Schrift­form­man­gels aus­spricht, kann sich scha­dens­er­satz­pflichtig machen, wenn der Mieter infolge der Kün­di­gung das Miet­ob­jekt räumt und zurück­gibt. Im ent­schie­denen Fall hatte zwar der Ver­mieter zwei Groß­kanz­leien im Rahmen einer Due-Dili­gence-Prü­fung beim Erwerb des Anwe­sens ein­ge­schaltet, die die Kün­di­gung im Rahmen einer Plau­si­bi­li­täts­prü­fung…

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  • Bloßes Kauf­in­ter­esse recht­fer­tigt keine Grund­buch­ein­sicht

    Nach der Grund­buch­ord­nung (GBO) ist jedem die Ein­sicht in das Grund­buch gestattet, der ein berech­tigtes Inter­esse dar­legt. Im Januar 2026 bat ein Mann das Grund­buchamt um Mit­tei­lung der Eigen­tü­mer­kon­takt­daten zu einem durch Adresse bezeich­neten Haus mit der Begrün­dung, er hätte Inter­esse, das Haus zu kaufen. Das Amt teilte ihm jedoch mit, dass ein bloßes Kauf­in­ter­esse…

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  • Prü­fung eines Tes­ta­ments im Erb­schein­ver­fahren

    Im Erb­schein­ver­fahren wird die Gül­tig­keit des Tes­ta­ments von Amts wegen geprüft. Soll ein Erb­schein erteilt werden, muss nicht nur der erb­recht­liche Cha­rakter der Erklä­rung fest­stehen, son­dern auch deren Echt­heit und Eigen­hän­dig­keit. Fehlt inso­fern die Über­zeu­gung des Gerichts, geht dies zulasten des­je­nigen, der Rechte aus der Urkunde her­leiten will. Im Zwei­fels­fall ist von Amts wegen ein…

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