Kategorie: Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht

  • Lärm­schutz-Aus­nahme für Public Vie­wing bei Fuß­ball-WM

    Der Bun­desrat hat am 8.5.2026 einer Regie­rungs­ver­ord­nung zuge­stimmt, die befris­tete Aus­nahmen vom Lärm­schutz für das sog. Public Vie­wing vor­sieht. Damit sind bei der anste­henden Fuß­ball-WM öffent­liche Live­über­tra­gungen unter freiem Himmel bis spät in die Nacht mög­lich. Die Aus­nah­me­ver­ord­nung eröffnet den zustän­digen kom­mu­nalen Geneh­mi­gungs­be­hörden für einige Wochen zusätz­liche Mög­lich­keiten, Public Vie­wing-Ver­an­stal­tungen trotz bestehender Ein­schrän­kungen zu geneh­migen.…

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  • Flug­ver­spä­tung – Flug­ge­sell­schaft trägt Ver­ant­wor­tung bei eigener Ent­schei­dung

    Nach der EU-Flug­gast­rechte-Ver­ord­nung haben Rei­sende einen Anspruch auf Ent­schä­di­gung, wenn sie ihren Zielort mit einer Ver­spä­tung von 3 Stunden oder mehr errei­chen, sofern die Ver­spä­tung nicht durch außer­ge­wöhn­liche Umstände ver­ur­sacht wurde. Der Euro­päi­sche Gerichtshof hat hierzu klar­ge­stellt, dass sich eine Flug­ge­sell­schaft nicht auf außer­ge­wöhn­liche Umstände eines vor­he­rigen Fluges berufen kann, wenn die Ver­spä­tung des spä­teren Fluges…

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  • Glas­fa­ser­ver­trag – Ver­trags­lauf­zeit beginnt bei Abschluss, nicht bei Anschluss

    In der Praxis bieten viele Glas­fa­ser­an­bieter Ver­träge mit einer Min­dest­lauf­zeit von 2 Jahren an. Die Ver­trags­lauf­zeit beginnt dabei häufig nach der Been­di­gung des Aus­baus, also erst mit der Frei­schal­tung des Glas­fa­ser­an­schusses. Das hat zur Folge, dass sich der Kün­di­gungs­zei­tunkt für die Kunden durch den spä­teren Beginn der Min­dest­ver­trags­lauf­zeit nach hinten ver­schiebt. Dagegen klagte die Ver­brau­cher­zen­trale NRW…

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  • Keine GEMA-Lizenz für TV- und Radio­wei­ter­lei­tung

    Die GEMA ver­langte von dem Betreiber eines Senio­ren­wohn­heims eine Lizenz für die Wei­ter­lei­tung von Fernseh- und Hör­funk­pro­grammen inner­halb der Ein­rich­tung. Nach Ansicht der GEMA stelle die Ver­brei­tung musi­ka­li­scher Werke aus ihrem Reper­toire an die Bewohner des Heims eine zustim­mungs­pflich­tige öffent­liche Wie­der­gabe dar. Der Bun­des­ge­richtshof legte die Frage dem Euro­päi­schen Gerichtshof (EuGH) zur Klä­rung vor. Hin­ter­grund…

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  • Rück­zah­lungs­klau­seln bei Fort­bil­dungs­kosten müssen prä­zise sein

    Das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) hat in einem Urteil erneut klar­ge­stellt, dass Rück­zah­lungs­klau­seln für Fort­bil­dungs­kosten strengen Anfor­de­rungen unter­liegen. Im ent­schie­denen Fall hatte eine Alten­pfle­gerin an einer vom Arbeit­geber orga­ni­sierten Wei­ter­bil­dung teil­ge­nommen. Der Arbeit­geber über­nahm die Kurs- und Prü­fungs­ge­bühren und stellte die Arbeit­neh­merin für die Dauer der Maß­nahme bezahlt frei, wodurch ins­ge­samt erheb­liche Fort­bil­dungs­kosten ent­standen. Im vor­for­mu­lierten Fort­bil­dungs­ver­trag…

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  • Kiga-Platz – kein aus­nahms­loser Anspruch auf durch­gän­gige Betreuung

    Der gesetz­liche Anspruch auf einen Kiga-Platz wird häufig mit einer bestimmten täg­li­chen Betreu­ungs­zeit gleich­ge­setzt. Eine bun­des­weit ver­bind­liche Min­dest­stun­den­zahl exis­tiert jedoch nicht. Nach den Rege­lungen des Sozi­al­ge­setz­bu­ches Achtes Buch haben Kinder ab dem ersten Lebens­jahr einen Anspruch auf früh­kind­liche För­de­rung. Für Kinder ab dem dritten Lebens­jahr bis zum Schul­ein­tritt besteht ein Anspruch auf För­de­rung in einer…

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  • Immo­bi­li­en­kauf – Ant­worten zum Zustand der Immo­bilie müssen voll­ständig sein

    Das Ober­lan­des­ge­richt Hamm hat mit Urteil vom 23.3.2026 ent­schieden, dass ein Immo­bi­li­en­kauf wegen arg­lis­tiger Täu­schung rück­ab­ge­wi­ckelt werden kann, wenn bekannte Feuch­tig­keits­schäden ver­schwiegen oder ver­harm­lost werden. In dem Fall aus der Praxis hatten die Käufer vor dem Erwerb eines Hauses aus­drück­lich nach Feuch­tig­keits­pro­blemen im Keller gefragt. Der Sohn der Ver­käu­ferin erklärte bei den Besich­ti­gungen, es gebe…

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  • E‑Bike nach Sturz weiter genutzt – Haf­tung für Brand

    Dass Lithium-Ionen-Akkus in Brand geraten können, dürfte vielen Men­schen bekannt sein. Das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg hatte aber nun die Frage zu klären, ob jemand im recht­li­chen Sinne fahr­lässig han­delt, wenn er ein E‑Bike nach einem leichten Sturz nicht von einer Fach­werk­statt auf Beschä­di­gungen über­prüfen lässt, son­dern ein­fach wei­ter­nutzt. Pas­siert war Fol­gendes: Im März 2023 kam es…

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  • Widerruf-Button – Pflicht im Online-Handel bei B2C

    Für alle Online-Ver­träge über Waren, Dienst­leis­tungen und Finanz­pro­dukte, die über eine Online-Benut­zer­ober­fläche geschlossen werden, wird zum 19.6.2026 ein Wider­rufs-Button ver­pflich­tend. Ziel ist es, Ver­brau­chern die Mög­lich­keit zu geben, online geschlos­sene Ver­träge ebenso ein­fach zu wider­rufen, wie sie abge­schlossen wurden. Die Aus­ge­stal­tung erfolgt in 2 Stufen. Zunächst gibt der Ver­brau­cher Ver­trags­daten ein, anschlie­ßend bestä­tigt er den Widerruf…

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  • Hotel­zim­mer­an­frage trotz Bestä­ti­gung keine ver­bind­liche Buchung

    Das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt a. M. (OLG) hatte zu ent­scheiden, ob eine per E‑Mail gestellte Zim­mer­an­frage mit anschlie­ßender Reser­vie­rungs­be­stä­ti­gung bereits eine ver­bind­liche Buchung dar­stellt. In dem ent­schie­denen Fall erhielt ein Hotel per E‑Mail von einem Unter­nehmen mit dem Betreff „Zim­mer­an­frage“ eine Anfrage über die Reser­vie­rung meh­rerer Zimmer für zwei Zeit­räume. Das Hotel bestä­tigte die Buchung, gab…

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  • Keine Mehr­kosten für ange­mes­senes Hand­ge­päck

    Das Ober­lan­des­ge­richt Hamm (OLG) hatte sich mit der Frage zu befassen, ob Flug­ge­sell­schaften für übli­ches Hand­ge­päck zusätz­liche Gebühren ver­langen dürfen. In dem vom OLG ent­schie­denen Fall ging es um die Praxis einer Air­line, im Basis­tarif ledig­lich ein sehr kleines Hand­ge­päck­stück (hier: 40 x 30 x 20 cm) kos­ten­frei zuzu­lassen. Für grö­ßeres oder zusätz­li­ches Hand­ge­päck – etwa einen…

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  • Bonus­kür­zung wegen Eltern­zeit

    Das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) hat ent­schieden, dass eine variable, ziel­ab­hän­gige Ver­gü­tung wäh­rend der Eltern­zeit anteilig gekürzt werden darf. Selbst dann, wenn die zugrunde lie­gende Betriebs­ver­ein­ba­rung keine aus­drück­liche Kür­zungs­re­ge­lung ent­hält. Im Streit­fall hatte ein Arbeit­nehmer seine Ziele im Jahr 2022 deut­lich über­erfüllt, befand sich jedoch an 62 Tagen in Eltern­zeit. Der Arbeit­geber kürzte die variable Ver­gü­tung ent­spre­chend.…

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  • Strenge Anfor­de­rungen bei Kün­di­gung wegen Kir­chen­aus­tritt

    Der Euro­päi­sche Gerichtshof (EuGH) stellte klar, dass einem Mit­ar­beiter, der für einen kirch­li­chen Arbeit­geber arbeitet, nicht zwangs­läufig wegen eines Kir­chen­aus­tritts gekün­digt werden kann. Im kon­kreten Fall ging es um eine pri­vate Orga­ni­sa­tion, deren Selbst­ver­ständnis auf reli­giösen Grund­sätzen beruht. Sie ver­langte von einem Mit­ar­beiter, der Mit­glied einer bestimmten Kirche war, wäh­rend des lau­fenden Arbeits­ver­hält­nisses nicht aus…

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  • Eltern­un­ter­halt – Anhalts­punkte für Über­schreiten der Ein­kom­mens­grenze

    Ein Unter­halts­rück­griff durch den Sozi­al­hil­fe­träger auf ein erwach­senes Kind, dessen Eltern vom Sozi­alamt Leis­tungen erhalten, ist beschränkt. So geht ein mög­li­cher Unter­halts­an­spruch der Eltern gegen ihre erwach­senen Kinder erst dann auf den Sozi­al­hil­fe­träger über, wenn das Ein­kommen des Kindes einen Jah­res­be­trag von 100.000 € über­steigt. Dabei wird gesetz­lich ver­mutet, dass diese Ein­kom­mens­grenze nicht über­schritten wird.…

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  • Unbe­rech­tigte Kün­di­gung wegen Schrift­form­man­gels kann Scha­dens­er­satz aus­lösen

    Ein Ver­mieter, der bei einem lang­fris­tigen Miet­ver­trag eine unbe­rech­tigte Kün­di­gung wegen eines behaup­teten Schrift­form­man­gels aus­spricht, kann sich scha­dens­er­satz­pflichtig machen, wenn der Mieter infolge der Kün­di­gung das Miet­ob­jekt räumt und zurück­gibt. Im ent­schie­denen Fall hatte zwar der Ver­mieter zwei Groß­kanz­leien im Rahmen einer Due-Dili­gence-Prü­fung beim Erwerb des Anwe­sens ein­ge­schaltet, die die Kün­di­gung im Rahmen einer Plau­si­bi­li­täts­prü­fung…

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  • Bloßes Kauf­in­ter­esse recht­fer­tigt keine Grund­buch­ein­sicht

    Nach der Grund­buch­ord­nung (GBO) ist jedem die Ein­sicht in das Grund­buch gestattet, der ein berech­tigtes Inter­esse dar­legt. Im Januar 2026 bat ein Mann das Grund­buchamt um Mit­tei­lung der Eigen­tü­mer­kon­takt­daten zu einem durch Adresse bezeich­neten Haus mit der Begrün­dung, er hätte Inter­esse, das Haus zu kaufen. Das Amt teilte ihm jedoch mit, dass ein bloßes Kauf­in­ter­esse…

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  • Prü­fung eines Tes­ta­ments im Erb­schein­ver­fahren

    Im Erb­schein­ver­fahren wird die Gül­tig­keit des Tes­ta­ments von Amts wegen geprüft. Soll ein Erb­schein erteilt werden, muss nicht nur der erb­recht­liche Cha­rakter der Erklä­rung fest­stehen, son­dern auch deren Echt­heit und Eigen­hän­dig­keit. Fehlt inso­fern die Über­zeu­gung des Gerichts, geht dies zulasten des­je­nigen, der Rechte aus der Urkunde her­leiten will. Im Zwei­fels­fall ist von Amts wegen ein…

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  • Haf­tung bei Kol­li­sion nach Rot­licht­ver­stoß und Wen­de­ma­növer

    In einem vom Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt a. M. (OLG) ent­schie­denen Fall stritten sich die Par­teien um Scha­dens­er­satz­an­sprüche im Zusam­men­hang mit einem Ver­kehrs­un­fall. Ein Mann war mit einem Pkw in süd­li­cher Fahrt­rich­tung unter­wegs. Im Kreu­zungs­be­reich ord­nete er sich auf der Links­ab­bie­ger­spur hinter vier wei­teren Fahr­zeugen ein. Nachdem der Links­ab­bie­ger­pfeil auf Grün umge­schaltet hatte, fuhr er als fünftes…

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  • Flug­an­nul­lie­rung – Erstat­tung muss auch erho­bene Pro­vi­sion umfassen

    In einem vom Euro­päi­schen Gerichtshof (EuGH) ent­schie­denen Fall kauften meh­rere Rei­sende in einem Buchungs­portal Flug­ti­ckets für einen Hin- und Rück­flug der Flug­ge­sell­schaft KLM von Wien (Öster­reich) nach Lima (Peru). Da die Flüge annul­liert wurden, erstat­tete KLM ihnen den von ihnen gezahlten Betrag abzüg­lich etwa 95 €, die das Buchungs­portal ihnen als Ver­mitt­lungs­pro­vi­sion in Rech­nung gestellt…

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  • Hand­werks­be­trieb – Betriebs­leiter muss fach­lich-tech­ni­sche Lei­tung tat­säch­lich aus­üben

    Der Betriebs­leiter einer juris­ti­schen Person muss wie ein das Hand­werk selbst­ständig betrei­bender Hand­werks­meister die hand­werk­li­chen Tätig­keiten leiten. Er hat dafür zu sorgen, dass die hand­werk­li­chen Arbeiten „meis­ter­haft“ aus­ge­führt werden. Die fach­lich-tech­ni­sche Lei­tung des Betriebes muss in seiner Hand liegen. Er muss über den Hand­werks­be­trieb in seiner fach­li­chen Aus­ge­stal­tung und seinem tech­ni­schen Ablauf bestimmen und inso­weit…

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  • Ordent­liche Kün­di­gung wegen feh­ler­hafter Arbeits­zeit­er­fas­sung

    Der vor­sätz­liche Ver­stoß eines Arbeit­neh­mers gegen seine Ver­pflich­tung, die abge­leis­tete, vom Arbeit­geber nur schwer zu kon­trol­lie­rende Arbeits­zeit kor­rekt zu doku­men­tieren, ist an sich geeignet, einen ver­hal­tens­be­dingten Grund zur außer­or­dent­li­chen wie auch zur ordent­li­chen Kün­di­gung dar­zu­stellen. Das gilt für den vor­sätz­li­chen Miss­brauch von Stem­pel­uhren ebenso wie für das wis­sent­liche und vor­sätz­lich fal­sche Aus­füllen ent­spre­chender For­mu­lare. Dabei…

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  • Arbeits­ver­trag – pau­schale Frei­stel­lungs­klausel ist unwirksam

    Ein Arbeit­nehmer war seit dem 1.1.2022 als Gebiets­leiter bei einem Unter­nehmen tätig und ihm wurde ein Dienst­wagen mit Pri­vat­nut­zung zur Ver­fü­gung gestellt. Auf­grund seiner Eigen­kün­di­gung endete das Arbeits­ver­hältnis zum 30.11.2024. Nach dem Erhalt der Kün­di­gung stellte ihn der Arbeit­geber ein­seitig mit Schreiben vom 31.5.2024 von der Erbrin­gung der Arbeits­leis­tung frei und for­derte ihn auf, den…

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  • Ruf­be­reit­schaft – kein Unfall­ver­si­che­rungs­schutz bei Trep­pen­sturz im eigenen Heim

    Das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Berlin-Bran­den­burg (LAG) hatte dar­über zu ent­scheiden, ob bei fol­gendem Sach­ver­halt ein Arbeits­un­fall vorlag: Ein zum Unfall­zeit­punkt 72 Jahre alter Mann war, obwohl schon in Rente, beruf­lich noch als Fahrer eines Abschlepp­dienstes beschäf­tigt. In einer Dezem­ber­nacht 2022 über­nahm er von zu Hause aus die Ruf­be­reit­schaft für etwaige Not­ein­sätze. Gegen 2 Uhr nachts wurde er zu…

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