Kategorie: Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht

  • Ver­passter Flug nach Pkw-Anreise zum Flug­hafen

    In einem vom Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt a. M. (OLG) ent­schie­denen Fall buchte eine Frau eine Hawaii-Reise mit Abflug vom Flug­hafen Ham­burg um 6:45 Uhr und schloss dazu eine Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung ab (Kos­ten­er­satz bis 6.500 € pro Person bei not­wen­diger und unver­meid­barer Stor­nie­rung). Am Rei­setag star­tete sie um 4:00 Uhr in Kiel mit einem Miet­wagen. Wegen einer mehr

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  • Rei­se­mängel – volle Erstat­tung des Rei­se­preises trotz erbrachter Teil­leis­tungen

    Auch wenn ein­zelne Rei­se­leis­tungen erbracht wurden, kann dem Rei­senden bei nicht ord­nungs­ge­mäßer Ver­trags­er­fül­lung den­noch ein Anspruch auf voll­stän­dige Erstat­tung zustehen. Dies ist der Fall, wenn die man­gel­hafte Erbrin­gung von Rei­se­leis­tungen so schwer­wie­gend ist, dass die Pau­schal­reise zwecklos wird, und die Reise für den Rei­senden nicht mehr von Inter­esse ist. Zu dieser Ent­schei­dung kamen die Richter

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  • Beweis­last beim Glät­te­sturz und Haf­tung des Ver­mie­ters

    Nach Auf­fas­sung des Bun­des­ge­richts­hofs (BGH) setzt die win­ter­liche Räum- und Streu­pflicht auf Straßen oder Wegen eine kon­krete Gefah­ren­lage voraus, d. h. grund­sätz­lich das Vor­han­den­sein einer „all­ge­meinen Glätte“ und nicht nur ein­zelner Glät­te­stellen. All­ge­meine Glätte setzt nicht voraus, dass es im ganzen Gemein­de­ge­biet glatt ist. Die Beweis­last, dass eine Streu­pflicht bestanden hat und diese ver­letzt wurde,

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  • GbR & Schrift­form – Unter­schrift aller Gesell­schafter oder klarer Ver­tre­tungs­wille

    Wird eine der Ver­trags­par­teien des Miet­ver­trags, hier die Ver­mie­terin als GbR, durch eine Mehr­zahl an Per­sonen, hier durch ihre Gesell­schafter, ver­treten, so ist in dem Fall, dass nur eine der zur Ver­tre­tung beru­fenen Per­sonen den Miet­ver­trag unter­zeichnet, die Schrift­form nur gewahrt, wenn die Unter­schrift den Hin­weis ent­hält, dass das unter­zeich­nende Mit­glied auch die anderen ver­tre­tungs­be­rech­tigten

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  • Erhö­hung der Min­dest­ver­gü­tung für Aus­zu­bil­dende

    Für Aus­zu­bil­dende, die außer­halb der Tarif­bin­dung liegen, gilt eine Min­dest­ver­gü­tung. Die Höhe der monat­li­chen Min­dest­ver­gü­tung nach dem Berufs­bil­dungs­ge­setz wurde nun fort­ge­schrieben. Hier eine Über­sicht der Min­dest­ver­gü­tungen von 2022 bis 2026 vom 1.1. bis 31.12. des jewei­ligen Jahres: Aus­bil­dungs­be­ginn 1. Aus­bil­dungs­jahr 2. Aus­bil­dungs­jahr 3. Aus­bil­dungs­jahr 4. Aus­bil­dungs­jahr 2026 724,00 € 854,00 € 977,00 € 1.014,00 € 2025 682,00 €

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  • Gesetz­liche Unfall­ver­si­che­rung – Beginn des Ver­si­che­rungs­schutzes

    Der Ver­si­che­rungs­schutz der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung ent­steht erst mit dem objektiv erkenn­baren Ver­lassen des häus­li­chen Lebens­be­reichs, also mit dem Durch­schreiten einer Außentür des vom Ver­si­cherten bewohnten Gebäudes. Das gilt auch in Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern. Eine Außentür eines Gebäudes ist nicht nur die klas­si­sche Haustür mit Klingel und Brief­kas­ten­an­lage, son­dern jede Außentür, durch die der häus­liche Bereich ver­lassen werden

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  • Beschränkte Arbeit­neh­mer­haf­tung im Betrieb

    Im Arbeits­recht gilt eine begrenzte Arbeit­neh­mer­haf­tung, weil das unter­neh­me­ri­sche Betriebs­ri­siko grund­sätz­lich beim Arbeit­geber liegt. Bei leichter Fahr­läs­sig­keit haftet ein Arbeit­nehmer nicht und bei mitt­lerer Fahr­läs­sig­keit ist der Schaden in aller Regel zwi­schen Arbeit­nehmer und Arbeit­geber zu ver­teilen. Bei vor­sätz­lich ver­ur­sachten Schäden besteht hin­gegen eine umfas­sende Haf­tung – auch wenn der Schaden bei einer betrieb­lich ver­an­lassten

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  • Drei­zeu­gen­tes­ta­ment – Unter­schrift des Erb­las­sers zwin­gend erfor­der­lich

    Ein Drei­zeu­gen­tes­ta­ment ist nach dem Bür­ger­li­chen Gesetz­buch zulässig, wenn der Erb­lasser sich objektiv oder nach über­ein­stim­mender (sub­jek­tiver) Über­zeu­gung aller drei Zeugen in so naher Todes­ge­fahr befindet, dass eine Errich­tung vor dem Bür­ger­meister oder Notar nicht mehr mög­lich erscheint. Das Ober­lan­des­ge­richt Mün­chen (OLG) stellte dazu jedoch klar, dass die Unter­schrift des unter­schrifts­fä­higen Erb­las­sers zu den zwin­genden

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  • Stra­ßen­ver­kehr – Son­der­rechte von Ein­satz­fahr­zeugen

    Ereignet sich ein Unfall beim Links­ab­biegen, spricht regel­mäßig der typi­sche Gesche­hens­ab­lauf dafür, dass der Abbie­gende seine beson­deren Sorg­falts­pflichten nicht beachtet hat. Beson­dere Anfor­de­rungen gelten, wenn ein Ein­satz­fahr­zeug mit Blau­licht und Mar­tins­horn im Ver­kehr unter­wegs ist (hier: Kata­stro­phen­schutz­ein­satz einer Ret­tungs­hun­de­staffel). Solche Fahr­zeuge dürfen in Not­si­tua­tionen von den übli­chen Ver­kehrs­re­geln abwei­chen, bleiben aber auf die Mit­hilfe der

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  • AGB-Klausel – Ruf­nummer plus Pass­wort­pflicht für SIM-Kar­ten­sperre unwirksam

    Der Bun­des­ge­richtshof (BGH) hat mit Urteil vom 23.10.2025 eine Klausel in den All­ge­meinen Geschäfts­be­din­gungen eines Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­mens für unwirksam erklärt. Nach dieser musste der Kunde seine Ruf­nummer und sein per­sön­li­ches Kenn­wort nennen, um seine SIM-Karte sperren zu lassen. In ihrer Begrün­dung führten die BGH-Richter aus, dass zwar beide Seiten ein berech­tigtes Inter­esse an einer zuver­läs­sigen Authen­ti­fi­zie­rung

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  • Alt­ge­sellen dürfen väter­li­chen Hand­werks­be­trieb über­nehmen

    In der Hand­werks­ord­nung (HwO) ist unter anderem Fol­gendes gere­gelt: Eine Aus­übungs­be­rech­ti­gung für zulas­sungs­pflich­tige Hand­werke erhält, wer in diesem Hand­werk, in einem ver­wandten zulas­sungs­pflich­tigen Hand­werk oder in einem dem zu betrei­benden zulas­sungs­pflich­tigen Hand­werk ent­spre­chenden Beruf eine Tätig­keit von ins­ge­samt 6 Jahren aus­geübt hat, davon ins­ge­samt 4 Jahre in lei­tender Stel­lung. Eine lei­tende Stel­lung ist dann anzu­nehmen, wenn dem

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  • Auf eine Post­lauf­zeit von ein bis zwei Tagen kann nicht ver­traut werden

    Nach dem Post­ge­setz müssen Uni­ver­sal­dienst­an­bieter (z. B. Deut­sche Post) von den an einem Werktag ein­ge­lie­ferten inlän­di­schen Brief­sen­dungen und inlän­di­schen Paketen im Jah­res­durch­schnitt jeweils min­des­tens 95 % an dem dritten auf den Ein­lie­fe­rungstag fol­genden Werktag und 99 % an dem vierten auf den Ein­lie­fe­rungstag fol­genden Werktag zustellen. Daher kann im Rahmen der Wah­rung von Rechts­mit­tel­fristen nicht

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  • Gesetz­liche Unfall­ver­si­che­rung bei Weih­nachts- und Betriebs­feiern

    Viele Unter­nehmen stärken das Betriebs­klima durch gemein­same Aus­flüge oder Feste. Aller­dings steht nicht jede gesel­lige Zusam­men­kunft von Beschäf­tigten unter dem Schutz der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung. Pri­vate Feiern, etwa zu Geburts­tagen oder Beför­de­rungen, bleiben selbst dann unver­si­chert, wenn sie im Betrieb statt­finden. Damit eine Betriebs­feier oder ein Betriebs­aus­flug als ver­si­cherte Gemein­schafts­ver­an­stal­tung gilt, muss •    der Arbeit­geber

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  • Pro­be­zeit­kün­di­gung im befris­teten Arbeits­ver­hältnis

    In einem vom Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) ent­schie­denen Fall arbei­tete eine Arbeit­neh­merin seit 22.8.2022 in einem Unter­nehmen als Bera­terin im Kun­den­ser­vice. Das Arbeits­ver­hältnis war auf ein Jahr befristet, wobei es mit den gesetz­li­chen Fristen kündbar sein sollte. Die ersten 4 Monate der Tätig­keit ver­ein­barten die Par­teien als Pro­be­zeit mit einer zwei­wö­chigen Kün­di­gungs­frist. Mit einem am 10.12.2022 zuge­gan­genen Schreiben

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  • Paar­ver­gleich: Gleiche Arbeit – glei­cher Lohn

    Grund­sätz­lich haben Männer und Frauen bei glei­cher oder gleich­wer­tiger Arbeit Anspruch auf glei­ches Ent­gelt. Ver­langt eine Arbeit­neh­merin glei­ches Ent­gelt für gleiche oder gleich­wer­tige Arbeit, begründet der Umstand, dass ihr Ent­gelt geringer ist als das eines männ­li­chen Kol­legen, der die gleiche oder gleich­wer­tige Arbeit ver­richtet, regel­mäßig die Ver­mu­tung, dass diese Benach­tei­li­gung wegen des Geschlechts erfolgt ist.

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  • Mehr­fa­mi­li­en­häuser im Ein­fa­mi­li­en­haus­ge­biet mög­lich

    Nach einem Urteil des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Nord­rhein-West­falen begründet der Gebiets­ge­währ­leis­tungs­an­spruch regel­mäßig kein Abwehr­recht gegen Mehr­fa­mi­li­en­häuser in einem bisher durch Ein­fa­mi­li­en­haus­be­bauung geprägten Gebiet. Grund­stücks­ei­gen­tümer haben es in bebauten inner­städ­ti­schen Wohn­ge­bieten grund­sätz­lich hin­zu­nehmen, dass Grund­stücke inner­halb des Rah­mens bau­lich genutzt werden, den das Bau­pla­nungs­recht und das Bau­ord­nungs­recht vor­geben, und dass es dadurch auch zu Ein­sicht­nah­me­mög­lich­keiten kommt, die in

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  • Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung – Leer­stand allein keine Gefahr­er­hö­hung

    Die Klausel „Das Gebäude ist nicht länger als 6 Monate unun­ter­bro­chen unbe­wohnt“ kann in einer Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung nicht wirksam als Gefahr­er­hö­hungs­tat­be­stand her­an­ge­zogen werden. Das bloße Leer­stehen eines Wohn­ge­bäudes kann für sich allein betrachtet noch nicht als Erhö­hung der (Brand-)Gefahr ange­sehen werden. Von einer erhöhten Brand­ge­fahr kann erst gespro­chen werden, wenn zum Leer­stand wei­tere risi­ko­stei­gernde Umstände hin­zu­kommen. In

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  • Bedie­nung einer E‑Zigarette mit Touch­dis­play am Steuer ver­boten

    Das Ober­lan­des­ge­richt Köln hat mit Beschluss v. 25.9.2025 in letzter Instanz ent­schieden, dass die Bedie­nung einer E‑Zigarette am Steuer durch Auto­fahrer ein erheb­li­ches Buß­geld nach sich ziehen kann. Ein Kölner Auto­fahrer, der wäh­rend der Fahrt die Stärke seiner E‑Zigarette auf dem Touch­dis­play geän­dert hatte, muss nun end­gültig eine Geld­buße in Höhe von 150 € bezahlen

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  • Grund­stücks­über­tra­gung durch GbR – Ein­tra­gung ins Gesell­schafts­re­gister zwin­gend

    Seit dem 1.1.2024 gilt das Gesetz zur Moder­ni­sie­rung des Per­so­nen­ge­sell­schafts­rechts. In einem vom Bun­des­ge­richtshof (BGH) ent­schie­denen Fall stellte sich die Frage, ob eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts (GbR), die noch nach altem Recht im Grund­buch ein­ge­tragen ist, nach ihrer Auf­lö­sung Grund­stücke ohne vor­he­rige Ein­tra­gung ins neue Gesell­schafts­re­gister auf ihre Gesell­schafter über­tragen kann. Eine GbR, die bisher

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  • Han­dels­re­gis­ter­ein­trag – Begriff „Geschäfts­füh­rung“ nicht erlaubt

    Das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf (OLG) hat in seinem Beschl. v. 15.7.2025 klar­ge­stellt, dass für Ein­tra­gungen in das Han­dels­re­gister aus­schließ­lich der gesetz­lich vor­ge­se­hene Begriff „Geschäfts­führer“ zulässig ist. Die Bezeich­nung „Geschäfts­füh­rung“ genügt den Anfor­de­rungen des Gesetzes betref­fend die Gesell­schaft mit beschränkter Haf­tung (GmbHG) nicht. In dem ent­schie­denen Fall war eine Stadt allei­nige Gesell­schaf­terin einer GmbH. Im Zuge einer

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  • Sonn­tags­ver­kauf von Deko­ra­ti­ons­ar­ti­keln und Christ­baum­schmuck in einem Gar­ten­markt

    Schon im November bieten viele Gar­ten­center neben Pflanzen und Gar­ten­be­darf auch Weih­nachts­de­ko­ra­tion, Lich­ter­ketten und Christ­baum­schmuck an. Ob solche sai­so­nalen Pro­dukte die Sonn­tags­öff­nung gefährden, hat der Bun­des­ge­richtshof (BGH) klar­ge­stellt. Solange das Haupt­sor­ti­ment Pflanzen und Gar­ten­be­darf bleibt, ist der Ver­kauf von Weih­nachts­ar­ti­keln am Sonntag zulässig. Denn klein­tei­lige Acces­soires wie Deko­ra­ti­ons­ar­tikel und Christ­baum­schmuck haben gegen­über den haupt­säch­lich ange­bo­tenen

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  • Stich­tags­re­ge­lung bei Jah­res­son­der­zah­lung

    In einem vom Lan­des­ar­beits­ge­richt Meck­len­burg-Vor­pom­mern (LAG) ent­schie­denen Fall regelte ein Man­tel­ta­rif­ver­trag zur Jah­res­son­der­zah­lung Fol­gendes: „Die Mit­ar­beiter erhalten mit dem Novem­berent­gelt eine Jah­res­son­der­zah­lung in Höhe von 100 % des Brut­to­mo­nats­ta­bel­len­ent­gelts. Im Jahr des Ein­tritts wird die Jah­res­son­der­zah­lung zeit­an­teilig ent­spre­chend für jeden vollen Beschäf­ti­gungs­monat zu 1/​12 gezahlt.“ Das LAG hatte zu klären, ob ein vor November des

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  • EuGH – Arbeit­geber müssen Eltern behin­derter Kinder unter­stützen

    Der Euro­päi­sche Gerichtshof (EuGH) hatte einen Fall zu ver­han­deln, in dem eine Sta­ti­ons­auf­sicht ihren Arbeit­geber mehr­mals ersuchte, sie an einem Arbeits­platz mit festen Arbeits­zeiten ein­zu­setzen. Dies begrün­dete sie damit, dass sie sich um ihren schwer­be­hin­derten, voll­in­va­liden Sohn küm­mern müsse. Der Arbeit­geber gewährte ihr vor­läufig bestimmte Anpas­sungen, lehnte es jedoch ab, diese Anpas­sungen auf Dauer zu

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