Autor: Andreas Bruns

  • Bonus­kür­zung wegen Eltern­zeit

    Das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) hat ent­schieden, dass eine variable, ziel­ab­hän­gige Ver­gü­tung wäh­rend der Eltern­zeit anteilig gekürzt werden darf. Selbst dann, wenn die zugrunde lie­gende Betriebs­ver­ein­ba­rung keine aus­drück­liche Kür­zungs­re­ge­lung ent­hält. Im Streit­fall hatte ein Arbeit­nehmer seine Ziele im Jahr 2022 deut­lich über­erfüllt, befand sich jedoch an 62 Tagen in Eltern­zeit. Der Arbeit­geber kürzte die variable Ver­gü­tung ent­spre­chend.…

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  • Strenge Anfor­de­rungen bei Kün­di­gung wegen Kir­chen­aus­tritt

    Der Euro­päi­sche Gerichtshof (EuGH) stellte klar, dass einem Mit­ar­beiter, der für einen kirch­li­chen Arbeit­geber arbeitet, nicht zwangs­läufig wegen eines Kir­chen­aus­tritts gekün­digt werden kann. Im kon­kreten Fall ging es um eine pri­vate Orga­ni­sa­tion, deren Selbst­ver­ständnis auf reli­giösen Grund­sätzen beruht. Sie ver­langte von einem Mit­ar­beiter, der Mit­glied einer bestimmten Kirche war, wäh­rend des lau­fenden Arbeits­ver­hält­nisses nicht aus…

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  • Eltern­un­ter­halt – Anhalts­punkte für Über­schreiten der Ein­kom­mens­grenze

    Ein Unter­halts­rück­griff durch den Sozi­al­hil­fe­träger auf ein erwach­senes Kind, dessen Eltern vom Sozi­alamt Leis­tungen erhalten, ist beschränkt. So geht ein mög­li­cher Unter­halts­an­spruch der Eltern gegen ihre erwach­senen Kinder erst dann auf den Sozi­al­hil­fe­träger über, wenn das Ein­kommen des Kindes einen Jah­res­be­trag von 100.000 € über­steigt. Dabei wird gesetz­lich ver­mutet, dass diese Ein­kom­mens­grenze nicht über­schritten wird.…

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  • Unbe­rech­tigte Kün­di­gung wegen Schrift­form­man­gels kann Scha­dens­er­satz aus­lösen

    Ein Ver­mieter, der bei einem lang­fris­tigen Miet­ver­trag eine unbe­rech­tigte Kün­di­gung wegen eines behaup­teten Schrift­form­man­gels aus­spricht, kann sich scha­dens­er­satz­pflichtig machen, wenn der Mieter infolge der Kün­di­gung das Miet­ob­jekt räumt und zurück­gibt. Im ent­schie­denen Fall hatte zwar der Ver­mieter zwei Groß­kanz­leien im Rahmen einer Due-Dili­gence-Prü­fung beim Erwerb des Anwe­sens ein­ge­schaltet, die die Kün­di­gung im Rahmen einer Plau­si­bi­li­täts­prü­fung…

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  • Bloßes Kauf­in­ter­esse recht­fer­tigt keine Grund­buch­ein­sicht

    Nach der Grund­buch­ord­nung (GBO) ist jedem die Ein­sicht in das Grund­buch gestattet, der ein berech­tigtes Inter­esse dar­legt. Im Januar 2026 bat ein Mann das Grund­buchamt um Mit­tei­lung der Eigen­tü­mer­kon­takt­daten zu einem durch Adresse bezeich­neten Haus mit der Begrün­dung, er hätte Inter­esse, das Haus zu kaufen. Das Amt teilte ihm jedoch mit, dass ein bloßes Kauf­in­ter­esse…

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  • Prü­fung eines Tes­ta­ments im Erb­schein­ver­fahren

    Im Erb­schein­ver­fahren wird die Gül­tig­keit des Tes­ta­ments von Amts wegen geprüft. Soll ein Erb­schein erteilt werden, muss nicht nur der erb­recht­liche Cha­rakter der Erklä­rung fest­stehen, son­dern auch deren Echt­heit und Eigen­hän­dig­keit. Fehlt inso­fern die Über­zeu­gung des Gerichts, geht dies zulasten des­je­nigen, der Rechte aus der Urkunde her­leiten will. Im Zwei­fels­fall ist von Amts wegen ein…

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  • Haf­tung bei Kol­li­sion nach Rot­licht­ver­stoß und Wen­de­ma­növer

    In einem vom Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt a. M. (OLG) ent­schie­denen Fall stritten sich die Par­teien um Scha­dens­er­satz­an­sprüche im Zusam­men­hang mit einem Ver­kehrs­un­fall. Ein Mann war mit einem Pkw in süd­li­cher Fahrt­rich­tung unter­wegs. Im Kreu­zungs­be­reich ord­nete er sich auf der Links­ab­bie­ger­spur hinter vier wei­teren Fahr­zeugen ein. Nachdem der Links­ab­bie­ger­pfeil auf Grün umge­schaltet hatte, fuhr er als fünftes…

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  • BMF ver­öf­fent­licht Pra­xis­hin­weise zur Aktiv­rente

    Seit dem 1.1.2026 gelten die Rege­lungen zur sog. Aktiv­rente, die einen neuen Steu­er­frei­be­trag für ren­ten­ver­si­che­rungs­pflichtig, nicht­selbst­ständig Beschäf­tigte dar­stellt, die die gesetz­liche Regel­al­ters­grenze unter Berück­sich­ti­gung der Über­gangs­vor­schrift erreicht haben und frei­willig wei­ter­ar­beiten. Es bleibt dabei ein Betrag bis zu 2.000 € monat­lich steu­er­frei. Dieser gilt für unbe­schränkt und beschränkt Steu­er­pflich­tige. Im Jahr 2026 liegt die gesetz­liche…

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  • BFH: Neue Ent­schei­dungen zur Grund­er­werb­steuer

    Der Bun­des­fi­nanzhof (BFH) hat am 22.10.2025 zwei Ent­schei­dungen zur Grund­er­werb­steuer getroffen. In einem Fall ent­schied der BFH, dass Bemes­sungs­grund­lage für die Grund­er­werb­steuer nicht nur der Kauf­preis einer Immo­bilie ist, son­dern bei Über­nahme eines per­sön­li­ches Wohn­rechts der kapi­ta­li­sierte Jah­res­wert die Bemes­sungs­grund­lage erhöht. Im vor­lie­genden Fall war das Wohn­recht zwar noch nicht ent­standen, weil es noch nicht…

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  • Neues BMF-Schreiben zur Gebäu­de­mo­der­ni­sie­rung

    Auf­wen­dungen für Instand­hal­tungs- und Moder­ni­sie­rungs­maß­nahmen an Gebäuden sind regel­mäßig Erhal­tungs­auf­wen­dungen und sofort als Betriebs­aus­gaben oder Wer­bungs­kosten abziehbar. Sind sie jedoch Anschaf­fungs- oder Her­stel­lungs­kosten oder anschaf­fungs­nahe Her­stel­lungs­kosten, können sie ledig­lich im Wege der AfA über die Jahre ver­teilt steu­er­min­dernd berück­sich­tigt werden. Ins­be­son­dere, wenn inner­halb der ersten 3 Jahre nach Anschaf­fung mehr als 15 % der Gebäu­de­an­schaf­fungs- oder…

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  • Dop­pelte Haus­halts­füh­rung: Wohn­mobil als Zweit­haus­halt und Stell­platz­kosten als Miet­kosten?

    Der Bun­des­fi­nanzhof (BFH) hatte erneut eine Ent­schei­dung zur dop­pelten Haus­halts­füh­rung zu treffen. Es ging um die Frage, ob Stell­platz­kosten für ein vom Steu­er­pflich­tigen genutztes Fahr­zeug im inlän­di­schen Zweit­haus­halt als Wer­bungs­kosten zu berück­sich­tigen sind. Grund­sätz­lich sind die Kosten im Inland auf monat­lich 1.000 € begrenzt. Die Finanz­ver­wal­tung lehnte den sepa­raten Abzug für die Aner­ken­nung des Stell­platzes…

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  • Basis­zins­satz zur Vor­ab­pau­schale für Invest­ment­fonds bekannt­ge­geben

    Am Jah­res­an­fang wird auf dem Ver­rech­nungs­konto von Invest­ment­fonds die Vor­ab­pau­schale in Abzug gebracht, es sei denn, es liegt ein Frei­stel­lungs­auf­trag in aus­rei­chender Höhe vor. Die Vor­ab­pau­schale dient dazu, die Besteue­rung von Erträgen aus Invest­ment­fonds sicher­zu­stellen, auch wenn diese Erträge (noch) nicht als Aus­schüt­tungen an die Anleger aus­ge­zahlt werden. Um eine zeit­nahe Besteue­rung dieser theo­re­ti­schen Erträge…

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  • EuGH: Wann Fahrt­zeit als Arbeits­zeit gilt

    Der Euro­päi­sche Gerichtshof (EuGH) hatte jüngst anhand der Euro­päi­schen Arbeits­zeit­richt­linie für Arbeit­nehmer ohne festen Arbeitsort dar­über zu ent­scheiden, wann Fahrt­zeiten als Arbeits­zeiten gelten. Das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) hatte sich hiermit bei Ser­vice­tech­ni­kern bereits im Jahr 2020 befasst. Die Frage hat auch vor allem Bedeu­tung für Bau­stellen- und Außen­dienst­mit­ar­beiter. Im Aus­gangs­fall hatte ein spa­ni­sches Unter­nehmen die Mit­ar­beiter…

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  • Ver­fas­sungs­be­schwerde gegen das Grund­steuer-Bun­des­mo­dell ein­ge­reicht

    Der Bun­des­fi­nanzhof hatte mit Urteilen vom 12.11.2025 in drei Ver­fahren klar­ge­stellt, dass er die Rege­lungen des Ertrags­wert­ver­fah­rens als Grund­lage zur Berech­nung der Grund­steuer im Bun­des­mo­dell für ver­fas­sungs­kon­form hält. Gegen min­des­tens ein Urteil haben der Bund der Steu­er­zahler sowie Haus und Grund laut Mit­tei­lung vom 5.3.2026 nun Ver­fas­sungs­be­schwerde ein­ge­reicht. Betrof­fene können bei noch offenem Ein­spruchs­ver­fahren unter…

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  • Fäl­lig­keits­ter­mine April 2026

    Umsatz­steuer (mtl.), für Dau­er­frist­ver­län­ge­rung Umsatz­steuer, Lohn- u. Kir­chen­lohn­steuer, Soli.-Zuschlag (mtl.): 10.4.2026 (Zah­lungs­schon­frist 13.4.2026) Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge: 23.4.2026 (Abgabe der Erklä­rung – 24 Uhr) (Zah­lung 28.4.2026)

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  • Basis­zins /​ Ver­zugs­zins

    Ver­zugs­zins­satz seit 1.1.2002: (§ 288 BGB) Rechts­ge­schäfte mit Ver­brau­chern: Basis­zins­satz + 5-%-Punkte Rechts­ge­schäfte mit Nicht­ver­brau­chern (abge­schlossen bis 28.7.2014): Basis­zins­satz + 8-%-Punkte Rechts­ge­schäfte mit Nicht­ver­brau­chern (abge­schlossen ab 29.7.2014): Basis­zins­satz + 9-%-Punktezzgl. 40 € Pau­schale Basis­zins­satz nach § 247 Abs. 1 BGB maß­geb­lich für die Berech­nung von Ver­zugs­zinsen seit 01.01.2026 = 1,27 % 01.07.2025 – 31.12.2025 = 1,27…

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  • Ver­brau­cher­preis­index

    Ver­brau­cher­preis­index (2020 = 100) 2026 123,1  Februar 122,8  Januar 2025 122,7  Dezember 122,7  November 123,0  Oktober 122,6  Sep­tember 122,3  August 122,2  Juli 121,8  Juni 121,8  Mai 121,7  April 121,2  März Ältere Ver­brau­cher­preis­in­dizes finden Sie im Internet unter: http://www.destatis.de – Kon­junk­tur­in­di­ka­toren – Ver­brau­cher­preise

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  • Flug­an­nul­lie­rung – Erstat­tung muss auch erho­bene Pro­vi­sion umfassen

    In einem vom Euro­päi­schen Gerichtshof (EuGH) ent­schie­denen Fall kauften meh­rere Rei­sende in einem Buchungs­portal Flug­ti­ckets für einen Hin- und Rück­flug der Flug­ge­sell­schaft KLM von Wien (Öster­reich) nach Lima (Peru). Da die Flüge annul­liert wurden, erstat­tete KLM ihnen den von ihnen gezahlten Betrag abzüg­lich etwa 95 €, die das Buchungs­portal ihnen als Ver­mitt­lungs­pro­vi­sion in Rech­nung gestellt…

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  • Hand­werks­be­trieb – Betriebs­leiter muss fach­lich-tech­ni­sche Lei­tung tat­säch­lich aus­üben

    Der Betriebs­leiter einer juris­ti­schen Person muss wie ein das Hand­werk selbst­ständig betrei­bender Hand­werks­meister die hand­werk­li­chen Tätig­keiten leiten. Er hat dafür zu sorgen, dass die hand­werk­li­chen Arbeiten „meis­ter­haft“ aus­ge­führt werden. Die fach­lich-tech­ni­sche Lei­tung des Betriebes muss in seiner Hand liegen. Er muss über den Hand­werks­be­trieb in seiner fach­li­chen Aus­ge­stal­tung und seinem tech­ni­schen Ablauf bestimmen und inso­weit…

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  • Ordent­liche Kün­di­gung wegen feh­ler­hafter Arbeits­zeit­er­fas­sung

    Der vor­sätz­liche Ver­stoß eines Arbeit­neh­mers gegen seine Ver­pflich­tung, die abge­leis­tete, vom Arbeit­geber nur schwer zu kon­trol­lie­rende Arbeits­zeit kor­rekt zu doku­men­tieren, ist an sich geeignet, einen ver­hal­tens­be­dingten Grund zur außer­or­dent­li­chen wie auch zur ordent­li­chen Kün­di­gung dar­zu­stellen. Das gilt für den vor­sätz­li­chen Miss­brauch von Stem­pel­uhren ebenso wie für das wis­sent­liche und vor­sätz­lich fal­sche Aus­füllen ent­spre­chender For­mu­lare. Dabei…

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  • Arbeits­ver­trag – pau­schale Frei­stel­lungs­klausel ist unwirksam

    Ein Arbeit­nehmer war seit dem 1.1.2022 als Gebiets­leiter bei einem Unter­nehmen tätig und ihm wurde ein Dienst­wagen mit Pri­vat­nut­zung zur Ver­fü­gung gestellt. Auf­grund seiner Eigen­kün­di­gung endete das Arbeits­ver­hältnis zum 30.11.2024. Nach dem Erhalt der Kün­di­gung stellte ihn der Arbeit­geber ein­seitig mit Schreiben vom 31.5.2024 von der Erbrin­gung der Arbeits­leis­tung frei und for­derte ihn auf, den…

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  • Ruf­be­reit­schaft – kein Unfall­ver­si­che­rungs­schutz bei Trep­pen­sturz im eigenen Heim

    Das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Berlin-Bran­den­burg (LAG) hatte dar­über zu ent­scheiden, ob bei fol­gendem Sach­ver­halt ein Arbeits­un­fall vorlag: Ein zum Unfall­zeit­punkt 72 Jahre alter Mann war, obwohl schon in Rente, beruf­lich noch als Fahrer eines Abschlepp­dienstes beschäf­tigt. In einer Dezem­ber­nacht 2022 über­nahm er von zu Hause aus die Ruf­be­reit­schaft für etwaige Not­ein­sätze. Gegen 2 Uhr nachts wurde er zu…

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  • Gewer­be­raum­miete – Ein­sichts­recht des Mie­ters in die Ori­gi­nal­be­lege zur Betriebs­kos­ten­ab­rech­nung

    Bei Gewer­be­raum­miet­ver­hält­nissen besteht wei­terhin das Recht des Mie­ters zur Ein­sicht­nahme in die Ori­gi­nal­be­lege zur Betriebs­kos­ten­ab­rech­nung. Eine Bereit­stel­lung der Belege in digi­taler Form ist nicht aus­rei­chend. Dies hat das Schleswig-Hol­stei­ni­sche Ober­lan­des­ge­richt ent­schieden. Nach Auf­fas­sung des Gerichts bleibt es im Gewer­be­raum­miet­recht grund­sätz­lich dabei, dass dem Mieter auf Ver­langen Ein­sicht in die Ori­gi­nal­un­ter­lagen zu gewähren ist. Daran ändere…

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