Autor: Andreas Bruns

  • Ter­min­sache 12./13.10.: Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ver­han­delt über Erb­schaft­steuer

    Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt (BVerfG) wird am 12.10.2026 und am 13.10.2026 über zwei Ver­fahren zur Erb­schaft- und Schen­kung­steuer münd­lich ver­han­deln. Die Ent­schei­dungen in diesen Ver­fahren fallen dann übli­cher­weise meh­rere Wochen bis Monate später. Worum geht es in den Ver­fahren? In einem der Ver­fahren hat die baye­ri­sche Lan­des­re­gie­rung in einem sog. abs­trakten Nor­men­kon­troll­ver­fahren geklagt, weil sie davon aus­geht,…

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  • Akti­ons­plan gegen Steuer- und Finanz­kri­mi­na­lität

    Die Bun­des­mi­nis­te­rien der Finanzen (BMF) und der Justiz (BMJ) haben am 16.7.2026 in einer gemein­samen Pres­se­er­klä­rung den „Akti­ons­plan gegen Steuer- und Finanz­kri­mi­na­lität“ vor­ge­stellt. Dahinter ver­birgt sich ein Katalog von 26 Maß­nahmen mit der Absicht, durch ver­schie­dene Geset­zes­än­de­rungen ab 2027 die vor­han­dene Steuer- und Finanz­kri­mi­na­lität zu redu­zieren. Durch die geplanten Maß­nahmen soll die Steu­er­ge­rech­tig­keit erhöht sowie…

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  • GKV-Bei­trags­sta­bi­li­sie­rungs­ge­setz ver­ab­schiedet

    Mit dem GKV-Bei­trags­sta­bi­li­sie­rungs­ge­setz soll die finan­zi­elle Situa­tion der gesetz­li­chen Kran­ken­kassen sta­bi­li­siert und ein Anstieg der (Zusatz-)Beiträge begrenzt werden. Dem Gesetz wurde mit Ände­rungen zuge­stimmt. Es ist zum 30.7.2026 mit ersten Strei­chungen wie z. B. der Strei­chung von Can­nabis-Blüten als Heil­mittel und Homöo­pa­thie für Kinder unter 12 Jahren in Kraft getreten. Wei­tere Ände­rungen greifen zum 1.1.2027…

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  • Inter­na­tio­naler Aus­tausch der Finanz­kon­ten­daten zum 30.9.2026

    Das Bun­des­mi­nis­te­rium der Finanzen (BMF) hat am 8.6.2026 ver­öf­fent­licht, dass es zum 30.9.2026 die Finanz­kon­ten­daten in Steu­er­sa­chen 2025 mit 118 anderen Staaten auto­ma­tisch aus­tau­schen wird. Eine Liste der Staaten ist in dem über die Home­page des BMF abruf­baren Schreiben ver­öf­fent­licht. Die Infor­ma­ti­ons­daten aus Kryp­to­wäh­rungen werden im Rahmen geson­derter Abkommen über­mit­telt, ebenso gibt es wei­tere Abkommen…

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  • BFH: Zur Fort­füh­rung der Geschäfts­füh­rer­tä­tig­keit nach Unter­neh­mens­ver­kauf

    Der Bun­des­fi­nanzhof (BFH) hat sich dazu geäu­ßert, wann im Rahmen eines Unter­neh­mens­ver­kaufs eine zusätz­liche Zah­lung an den ver­kau­fenden Gesell­schafter-Geschäfts­führer für die Fort­füh­rung der Geschäfts­füh­rer­tä­tig­keit als Arbeits­lohn oder als Teil des Ver­äu­ße­rungs­preises anzu­sehen ist. Ein Gesell­schafter war zugleich Geschäfts­führer einer GmbH. Im Zusam­men­hang mit dem Ver­kauf seiner Gesell­schafts­an­teile wurde mit dem Käufer die Fort­füh­rung seiner Geschäfts­füh­rer­tä­tig­keit…

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  • Amt­liche Richt­wert­samm­lung 2025 und Pausch­be­träge für Sach­ent­nahmen 2026 ver­öf­fent­licht

    Das Bun­des­mi­nis­te­rium der Finanzen (BMF) hat mit Schreiben vom 25.6.2026 die neue Richt­satz­samm­lung für das Jahr 2025 ver­öf­fent­licht. Sie dient der Finanz­ver­wal­tung bei der Betriebs­prü­fung als Hilfs­mittel. Auch wurden die für 2026 gel­tenden Pausch­be­träge bei unent­gelt­li­chen Wert­ab­gaben für Nah­rungs­mittel und Getränke als Netto-Jah­res­be­träge pro Person mit­ge­teilt. Sie sind monat­lich zu buchen und zu zwölf­teln, bei…

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  • Fäl­lig­keits­ter­mine – Sep­tember 2026

    Umsatz­steuer (mtl.), für Dau­er­frist­ver­län­ge­rung Umsatz­steuer Lohn- u. Kir­chen­lohn­steuer, Soli-Zuschlag (mtl.) Einkommen‑, Körperschaft‑, Kir­chen­steuer, Soli-Zuschlag (VZ): 10.9.2026 (Zah­lungs­schon­frist 14.9.2026) Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge: 23.9.2026 (Abgabe der Erklä­rung – 24 Uhr) (Zah­lung 28.9.2026)

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  • Basis­zins /​ Ver­zugs­zins

    Ver­zugs­zins­satz seit 1.1.2002: (§ 288 BGB) Rechts­ge­schäfte mit Ver­brau­chern: Basis­zins­satz + 5-%-Punkte Rechts­ge­schäfte mit Nicht­ver­brau­chern (abge­schlossen bis 28.7.2014): Basis­zins­satz + 8-%-Punkte Rechts­ge­schäfte mit Nicht­ver­brau­chern (abge­schlossen ab 29.7.2014): Basis­zins­satz + 9-%-Punktezzgl. 40 € Pau­schale Basis­zins­satz nach § 247 Abs. 1 BGB maß­geb­lich für die Berech­nung von Ver­zugs­zinsen seit 01.07.2026 = 1,52 % 01.01.2025 – 30.06.2026 = 1,27…

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  • Ver­brau­cher­preis­index

    Ver­brau­cher­preis­index (2020 = 100) 2026 125,6  Juli 124,6  Juni 125,0  Mai 125,2  April 124,5  März 123,1  Februar 122,8  Januar 2025 122,7  Dezember 122,7  November 123,0  Oktober 122,6  Sep­tember 122,3  August Ältere Ver­brau­cher­preis­in­dizes finden Sie im Internet unter: http://www.destatis.de – Kon­junk­tur­in­di­ka­toren – Ver­brau­cher­preise

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  • Recht auf Repa­ratur

    Nachdem die euro­päi­sche Richt­linie zum „Recht auf Repa­ratur“ in deut­sches   Recht umge­setzt wurde, gelten für Ver­brau­cher seit dem 31.7.2026 bes­sere Bedin­gungen, wenn Elek­tro­ge­räte wie z. B. Smart­phones, Wasch­ma­schinen oder Geschirr­spüler defekt sind. Ziel ist es, die Instand­set­zung defekter Geräte attrak­tiver zu machen und ihre Nut­zungs­dauer zu ver­län­gern. Für bestimmte Pro­dukt­gruppen sind Her­steller nun ver­pflichtet,…

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  • Online-Kün­di­gung – keine zusätz­li­chen Infor­ma­tionen auf der Bestä­ti­gungs­seite

    In einem vom Bun­des­ge­richtshof (BGH) ent­schie­denen Fall bot ein Fit­ness­stu­dio­be­treiber auf seiner Web­site Ver­brau­chern den Abschluss kos­ten­pflich­tiger Ver­träge zur Nut­zung seines Stu­dios an. Auf der Start­seite befand sich in der Fuß­zeile eine Kün­di­gungs­schalt­fläche mit den Worten „Ver­trag kün­digen“. Bei Ankli­cken dieser Schalt­fläche wurden die Ver­brau­cher auf eine sog. Bestä­ti­gungs­seite wei­ter­ge­leitet, die ein Kün­di­gungs­for­mular ent­hielt und…

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  • Erneute Kün­di­gung wegen Lüge im Kün­di­gungs­schutz­pro­zess

    Grund­sätz­lich kann ein Arbeit­geber eine erneute Kün­di­gung nicht auf die­selben Kün­di­gungs­gründe stützen, die er bereits in einem vor­he­rigen Kün­di­gungs­schutz­ver­fahren zur Recht­fer­ti­gung einer vor­an­ge­gan­genen Kün­di­gung ein­ge­bracht hat. Das gilt beson­ders dann, wenn der Klage statt­ge­geben worden ist und die Gründe in diesem ersten Kün­di­gungs­schutz­pro­zess mate­riell geprüft worden sind. Der Arbeit­geber kann also nur dann ein wei­teres…

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  • Arbeits­zeugnis muss Geschäfts­stan­dards ent­spre­chen

    Grund­sätz­lich hat ein Arbeit­nehmer bei Been­di­gung eines Arbeits­ver­hält­nisses Anspruch auf ein schrift­li­ches Zeugnis. Das Zeugnis muss min­des­tens Angaben zu Art und Dauer der Tätig­keit (ein­fa­ches Zeugnis) ent­halten. Der Arbeit­nehmer kann aber auch ver­langen, dass sich die Angaben dar­über hinaus auf Leis­tung und Ver­halten im Arbeits­ver­hältnis (qua­li­fi­ziertes Zeugnis) erstre­cken. In einem vom Lan­des­ar­beits­ge­richt Hamm (LAG) ent­schie­denen…

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  • Kün­di­gungs­schutz bei Eltern­zeit gilt vor jedem Eltern­zeit­ab­schnitt

    Im Bun­des­el­tern­geld- und Eltern­zeit­ge­setz (BEEG) ist gere­gelt, dass der Arbeit­geber das Arbeits­ver­hältnis ab dem Zeit­punkt, von dem an Eltern­zeit ver­langt worden ist, nicht kün­digen darf. Dieser Kün­di­gungs­schutz beginnt frü­hes­tens 8 Wochen vor Beginn einer Eltern­zeit bis zum voll­endeten 3. Lebens­jahr des Kindes. Arbeit­nehmer, die Eltern­zeit in Anspruch nehmen und diese Eltern­zeit in meh­rere Zeit­ab­schnitte auf­teilen, können…

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  • Brand­schutz geht vor Bestands­schutz

    In der Regel genießen Gebäude, die auf­grund einer wirk­samen Bau­ge­neh­mi­gung errichtet wurden und dieser ent­spre­chen, Bestands­schutz. In einem Fall aus der Praxis wurde jedoch einem Haus­ei­gen­tümer per Ver­fü­gung auf­ge­geben, zur Siche­rung des zweiten Ret­tungs­wegs für rück­wärtig gele­gene Wohn­ein­heiten ein Schnell­bau­ge­rüst mit innen­lie­gendem Lei­ter­gang zu errichten und bis zur Auf­he­bung der Anord­nung zu belassen. Der Eigen­tümer…

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  • Anspruch auf Einbau eines Klima-Split­ge­räts

    In dem Fall aus der Praxis hatten Woh­nungs­ei­gen­tümer auf einer Eigen­tü­mer­ver­samm­lung bean­tragt, ihnen den Einbau eines Klima-Split­ge­räts auf dem zu ihrer Woh­nung gehö­renden Balkon zu gestatten. Dieser Antrag fand jedoch keine Mehr­heit. Dar­aufhin zogen die Eigen­tümer vor Gericht. Der BGH hat dazu ent­schieden, dass ein Woh­nungs­ei­gen­tümer von der WEG grund­sätz­lich die Gestat­tung des Ein­baus eines…

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  • Gemein­schaft­li­ches Tes­ta­ment – Mit­un­ter­zeich­nung setzt Kenntnis des Inhalts voraus

    Grund­sätz­lich können Ehe­gatten ein gemein­schaft­li­ches Tes­ta­ment errichten, ohne dass beide den gesamten Text eigen­händig ver­fassen müssen. Dabei genügt es, wenn ein Ehe­gatte die gemein­schaft­liche Erklä­rung hand­schrift­lich nie­der­schreibt und der andere sie eigen­händig mit­un­ter­zeichnet. Der mit­un­ter­zeich­nende Ehe­gatte soll hierbei auch angeben, zu wel­cher Zeit (Tag, Monat und Jahr) und an wel­chem Orte er seine Unter­schrift bei­gefügt…

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  • Refe­ren­ten­ent­wurf zum Jah­res­steu­er­ge­setz 2026 ver­öf­fent­licht

    Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­rium (BMF) hat den Refe­ren­ten­ent­wurf zum Jah­res­steu­er­ge­setz 2026 (JStG 2026) ver­öf­fent­licht. Der Ent­wurf ent­hält zahl­reiche Anpas­sungen auf­grund von EU-Recht, BFH- und EuGH-Recht­spre­chung sowie Ein­zel­maß­nahmen zum Büro­kra­tie­abbau, zur Digi­ta­li­sie­rung und zur Miss­brauchs­be­kämp­fung. Bis­lang erkenn­bare Schwer­punkte liegen in fol­genden Berei­chen: Optio­nale statt auto­ma­ti­sche umsatz­steu­er­liche Organ­schaft (gilt ab 2029). Grds. gesetz­liche Kauf­preis­auf­tei­lung bei bebauten Grund­stü­cken auf Grund…

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  • Dif­fe­renz­kin­der­geld für in anderem Mit­glied­staat lebende Kinder

    Der Bun­des­fi­nanzhof (BFH) hat am 15.1.2026 ent­schieden, dass ein Anspruch auf deut­sches Dif­fe­renz­kin­der­geld nicht besteht, wenn die Familie in einem anderen EU-Mit­glied­staat lebt, dort Fami­li­en­leis­tungen erhält und der deut­sche Kin­der­geld­an­spruch allein wegen inlän­di­scher Ver­mie­tungs­ein­künfte des Eltern­teils exis­tiert und sich hieraus die unbe­schränkte Steu­er­pflicht ergibt. Dif­fe­renz­kin­der­geld wird aus der deut­schen Fami­li­en­kasse i. d. R. gezahlt, wenn…

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  • Kas­sen­nach­schau wegen Män­geln in der Kas­sen­füh­rung

    Das Finanz­mi­nis­te­rium Baden-Würt­tem­berg weist in einer Pres­se­mit­tei­lung vom 7.4.2026 darauf hin, dass im Rahmen meh­rerer Akti­ons­tage in bar­geld­in­ten­siven Betrieben durch Test­käufe fest­ge­stellt wurde, dass es u. a. bei der Kas­sen­füh­rung zu Unre­gel­mä­ßig­keiten gekommen sei. Der­ar­tige Akti­ons­tage finden mit unter­schied­li­chen Schwer­punkten regel­mäßig statt. Den geprüften Betrieben fehlte es an der vor­ge­schrie­benen Absi­che­rung der elek­tro­ni­schen Kas­sen­sys­teme, auch…

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  • Neue Muster für Beschei­ni­gungen der Steu­er­schuld­ner­schaft bei Bau­leis­tungen und Gebäu­de­rei­ni­gung sowie Ansäs­sig­keit im Inland

    Das Bun­des­mi­nis­te­rium der Finanzen (BMF) hat am 10.4.2026 mit einem neuen Schreiben das Muster über die Ansäs­sig­keit im Inland aktua­li­siert. Das Muster aus dem BMF-Schreiben vom 5.11.2019 ist nicht mehr zu ver­wenden. Übli­cher­weise stellt der die Leis­tung erbrin­gende Unter­nehmer eine Rech­nung mit aus­ge­wie­sener Umsatz­steuer aus und führt diese ab. Bei bestimmten Bau- und Gebäu­de­dienst­leis­tungen durch…

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  • Grund­steuer-Bun­des­mo­dell – Ver­fas­sungs­be­schwerde erhoben

    Wir berich­teten in den Februar- und April­aus­gaben 2026 über die Ent­schei­dungen des Bun­des­fi­nanz­hofs (BFH) vom 12.11.2025 zur Grund­steuer im Bun­des­mo­dell, welche der BFH für ver­fas­sungs­kon­form erachtet. Der Bund der Steu­er­zahler und der Ver­band Haus & Grund unter­stützen die ein­ge­legte Ver­fas­sungs­be­schwerde beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt zur Über­prü­fung der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des Grund­steuer-Bun­des­mo­dells. Die Akten­zei­chen lauten 1 BvR 472/​26 und 1 BvR 551/​26.…

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  • Lan­des­grund­steu­er­ge­setz Baden-Würt­tem­berg ist nicht ver­fas­sungs­widrig

    Der Bun­des­fi­nanzhof (BFH) hat in zwei Ver­fahren mit Urteil vom 20.5.2026 ent­schieden, dass das Lan­des­grund­steu­er­ge­setz Baden-Würt­tem­berg zur Bewer­tung von Grund­stü­cken für Zwecke der Berech­nung der Grund­steuer ab dem 1.1.2025 nicht ver­fas­sungs­widrig ist. In einem Ver­fahren war Streit­ge­gen­stand die Bewer­tung eines Grund­stü­ckes mit Ein­fa­mi­li­en­haus, in dem zweiten Ver­fahren die Bewer­tung mit einem Zwei­fa­mi­li­en­haus. Baden-Würt­tem­berg hat ein…

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