Kategorie: Aktuelles

  • Basis­zins /​ Ver­zugs­zins

    Ver­zugs­zins­satz seit 1.1.2002: (§ 288 BGB) Rechts­ge­schäfte mit Ver­brau­chern: Basis­zins­satz + 5-%-Punkte Rechts­ge­schäfte mit Nicht­ver­brau­chern (abge­schlossen bis 28.7.2014): Basis­zins­satz + 8-%-Punkte Rechts­ge­schäfte mit Nicht­ver­brau­chern (abge­schlossen ab 29.7.2014): Basis­zins­satz + 9-%-Punktezzgl. 40 € Pau­schale Basis­zins­satz nach § 247 Abs. 1 BGB maß­geb­lich für die Berech­nung von Ver­zugs­zinsen seit 01.07.2025 = 1,27 % 01.01.2025 – 30.06.2025 = 2,27

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  • Ver­brau­cher­preis­index

    Ver­brau­cher­preis­index (2020 = 100) 2025 123,0  Oktober 122,6  Sep­tember 122,3  August 122,2  Juli 121,8  Juni 121,8  Mai 121,7  April 121,2  März 120,8  Februar 120,3  Januar 2024 120,5  Dezember 119,9  November Ältere Ver­brau­cher­preis­in­dizes finden Sie im Internet unter: http://www.destatis.de – Kon­junk­tur­in­di­ka­toren – Ver­brau­cher­preise

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  • AGB-Klausel – Ruf­nummer plus Pass­wort­pflicht für SIM-Kar­ten­sperre unwirksam

    Der Bun­des­ge­richtshof (BGH) hat mit Urteil vom 23.10.2025 eine Klausel in den All­ge­meinen Geschäfts­be­din­gungen eines Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­mens für unwirksam erklärt. Nach dieser musste der Kunde seine Ruf­nummer und sein per­sön­li­ches Kenn­wort nennen, um seine SIM-Karte sperren zu lassen. In ihrer Begrün­dung führten die BGH-Richter aus, dass zwar beide Seiten ein berech­tigtes Inter­esse an einer zuver­läs­sigen Authen­ti­fi­zie­rung

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  • Alt­ge­sellen dürfen väter­li­chen Hand­werks­be­trieb über­nehmen

    In der Hand­werks­ord­nung (HwO) ist unter anderem Fol­gendes gere­gelt: Eine Aus­übungs­be­rech­ti­gung für zulas­sungs­pflich­tige Hand­werke erhält, wer in diesem Hand­werk, in einem ver­wandten zulas­sungs­pflich­tigen Hand­werk oder in einem dem zu betrei­benden zulas­sungs­pflich­tigen Hand­werk ent­spre­chenden Beruf eine Tätig­keit von ins­ge­samt 6 Jahren aus­geübt hat, davon ins­ge­samt 4 Jahre in lei­tender Stel­lung. Eine lei­tende Stel­lung ist dann anzu­nehmen, wenn dem

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  • Auf eine Post­lauf­zeit von ein bis zwei Tagen kann nicht ver­traut werden

    Nach dem Post­ge­setz müssen Uni­ver­sal­dienst­an­bieter (z. B. Deut­sche Post) von den an einem Werktag ein­ge­lie­ferten inlän­di­schen Brief­sen­dungen und inlän­di­schen Paketen im Jah­res­durch­schnitt jeweils min­des­tens 95 % an dem dritten auf den Ein­lie­fe­rungstag fol­genden Werktag und 99 % an dem vierten auf den Ein­lie­fe­rungstag fol­genden Werktag zustellen. Daher kann im Rahmen der Wah­rung von Rechts­mit­tel­fristen nicht

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  • Gesetz­liche Unfall­ver­si­che­rung bei Weih­nachts- und Betriebs­feiern

    Viele Unter­nehmen stärken das Betriebs­klima durch gemein­same Aus­flüge oder Feste. Aller­dings steht nicht jede gesel­lige Zusam­men­kunft von Beschäf­tigten unter dem Schutz der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung. Pri­vate Feiern, etwa zu Geburts­tagen oder Beför­de­rungen, bleiben selbst dann unver­si­chert, wenn sie im Betrieb statt­finden. Damit eine Betriebs­feier oder ein Betriebs­aus­flug als ver­si­cherte Gemein­schafts­ver­an­stal­tung gilt, muss •    der Arbeit­geber

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  • Pro­be­zeit­kün­di­gung im befris­teten Arbeits­ver­hältnis

    In einem vom Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) ent­schie­denen Fall arbei­tete eine Arbeit­neh­merin seit 22.8.2022 in einem Unter­nehmen als Bera­terin im Kun­den­ser­vice. Das Arbeits­ver­hältnis war auf ein Jahr befristet, wobei es mit den gesetz­li­chen Fristen kündbar sein sollte. Die ersten 4 Monate der Tätig­keit ver­ein­barten die Par­teien als Pro­be­zeit mit einer zwei­wö­chigen Kün­di­gungs­frist. Mit einem am 10.12.2022 zuge­gan­genen Schreiben

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  • Paar­ver­gleich: Gleiche Arbeit – glei­cher Lohn

    Grund­sätz­lich haben Männer und Frauen bei glei­cher oder gleich­wer­tiger Arbeit Anspruch auf glei­ches Ent­gelt. Ver­langt eine Arbeit­neh­merin glei­ches Ent­gelt für gleiche oder gleich­wer­tige Arbeit, begründet der Umstand, dass ihr Ent­gelt geringer ist als das eines männ­li­chen Kol­legen, der die gleiche oder gleich­wer­tige Arbeit ver­richtet, regel­mäßig die Ver­mu­tung, dass diese Benach­tei­li­gung wegen des Geschlechts erfolgt ist.

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  • Mehr­fa­mi­li­en­häuser im Ein­fa­mi­li­en­haus­ge­biet mög­lich

    Nach einem Urteil des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Nord­rhein-West­falen begründet der Gebiets­ge­währ­leis­tungs­an­spruch regel­mäßig kein Abwehr­recht gegen Mehr­fa­mi­li­en­häuser in einem bisher durch Ein­fa­mi­li­en­haus­be­bauung geprägten Gebiet. Grund­stücks­ei­gen­tümer haben es in bebauten inner­städ­ti­schen Wohn­ge­bieten grund­sätz­lich hin­zu­nehmen, dass Grund­stücke inner­halb des Rah­mens bau­lich genutzt werden, den das Bau­pla­nungs­recht und das Bau­ord­nungs­recht vor­geben, und dass es dadurch auch zu Ein­sicht­nah­me­mög­lich­keiten kommt, die in

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  • Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung – Leer­stand allein keine Gefahr­er­hö­hung

    Die Klausel „Das Gebäude ist nicht länger als 6 Monate unun­ter­bro­chen unbe­wohnt“ kann in einer Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung nicht wirksam als Gefahr­er­hö­hungs­tat­be­stand her­an­ge­zogen werden. Das bloße Leer­stehen eines Wohn­ge­bäudes kann für sich allein betrachtet noch nicht als Erhö­hung der (Brand-)Gefahr ange­sehen werden. Von einer erhöhten Brand­ge­fahr kann erst gespro­chen werden, wenn zum Leer­stand wei­tere risi­ko­stei­gernde Umstände hin­zu­kommen. In

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  • Bedie­nung einer E‑Zigarette mit Touch­dis­play am Steuer ver­boten

    Das Ober­lan­des­ge­richt Köln hat mit Beschluss v. 25.9.2025 in letzter Instanz ent­schieden, dass die Bedie­nung einer E‑Zigarette am Steuer durch Auto­fahrer ein erheb­li­ches Buß­geld nach sich ziehen kann. Ein Kölner Auto­fahrer, der wäh­rend der Fahrt die Stärke seiner E‑Zigarette auf dem Touch­dis­play geän­dert hatte, muss nun end­gültig eine Geld­buße in Höhe von 150 € bezahlen

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  • Steu­er­än­de­rungs­ge­setz 2025

    Das Bun­des­ka­bi­nett hat den Gesetz­ent­wurf des Steu­er­än­de­rungs­ge­setzes 2025 ver­ab­schiedet, Bun­destag und Bun­desrat sollen bis zur par­la­men­ta­ri­schen Win­ter­pause im Dezember zustimmen, damit die beab­sich­tigen Ände­rungen zum 1.1.2026 in Kraft treten können. Fol­gende wich­tige Ände­rungen sind im Ent­wurf vor­ge­sehen: Die Ent­fer­nungs­pau­schale im Rahmen des Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs bei den Ein­künften aus nicht­selbst­stän­diger Arbeit soll auf 0,38 €/​km ein­heit­lich ange­hoben

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  • Die Aktiv­rente

    Die soge­nannte „Aktiv­rente“ soll als eines von meh­reren Instru­menten dem Fach­kräf­te­mangel ent­ge­gen­wirken. Es soll Unter­nehmen die Mög­lich­keit eröffnen, ihre lang­jäh­rigen Mit­ar­beiter noch über den Ein­tritt in die Alters­rente hinaus beschäf­tigen zu können, wenn die betrof­fenen Arbeit­nehmer dies möchten. Dem Ver­nehmen nach lag der auf den 9.10.2025 datierte Refe­ren­ten­ent­wurf bis zum 10.10.2025 zur Mög­lich­keit der Stel­lung­nahme

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  • Schät­zung nach amt­li­cher Richt­satz­samm­lung

    Der Bun­des­fi­nanzhof (BFH) hat am 18.6.2025 bereits zum zweiten Mal durch Urteil ein und das­selbe Ver­fahren zur erneuten Ver­hand­lung und Ent­schei­dung an das erst­in­stanz­liche Finanz­ge­richt Ham­burg zurück­ver­wiesen, im ersten Fall durch Beschluss. Der Kläger betreibt eine Dis­ko­thek mit meh­reren offenen Laden­kassen und im Wesent­li­chen mit Bar­ge­schäften. Zum Fei­er­abend wurden die offenen Laden­kassen zu einer Kasse

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  • Ent­gelt­trans­pa­renz ab 2026

    Bis 7.6.2026 muss die EU-Richt­linie zur Ent­gelt­trans­pa­renz in natio­nales Recht umge­setzt sein und an das seit 2017 gel­tende Ent­gelt­trans­pa­renz­ge­setz ange­passt werden. Ziele sind die Ver­hin­de­rung geschlechts­spe­zi­fi­scher Lohn­dis­kri­mi­nie­rung und die För­de­rung der Gehalts­trans­pa­renz. Das bis­he­rige Gesetz betrifft Unter­nehmen ab 200 Beschäf­tigten, ab 500 Beschäf­tigten besteht eine Mel­de­pflicht zur Ent­gelt­gleich­heit. Geschlechts­spe­zi­fi­sche Gehalts­dif­fe­renzen sollen behoben und Gehalts­struk­turen ana­ly­siert

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  • Pau­schal­ab­fin­dung für Unter­halts­ver­zicht

    Der Bun­des­fi­nanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 9.4.2025 ent­schieden, dass die Über­tra­gung eines Grund­stücks auf die Ehe­frau eine soge­nannte frei­ge­bige Zuwen­dung dar­stellt und damit schen­kungs­steu­er­pflichtig ist. Wird im Ehe­ver­trag ein Ver­zicht auf Zuge­winn, nach­ehe­li­chen Unter­halt und Auf­tei­lung des ehe­li­chen Haus­rats ver­ein­bart, stellt dies nach Auf­fas­sung des BFH keine hierfür anre­chen­bare Gegen­leis­tung dar, denn der­ar­tige Ansprüche

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  • Fäl­lig­keits­ter­mine – November 2025

    Umsatz­steuer (mtl.), Lohn- u. Kir­chen­lohn­steuer, Soli.-Zuschlag (mtl.): 10.11.2025 (Zah­lungs­schon­frist 13.11.2025) Gewer­be­steuer, Grund­steuer (VZ): 17.11.2025 (Zah­lungs­schon­frist 20.11.2025) Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge: 23.11.2025 (Abgabe der Erklä­rung – 24 Uhr) (Zah­lung 26.11.2025)

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  • Basis­zins /​ Ver­zugs­zins

    Ver­zugs­zins­satz seit 1.1.2002: (§ 288 BGB) Rechts­ge­schäfte mit Ver­brau­chern: Basis­zins­satz + 5-%-Punkte Rechts­ge­schäfte mit Nicht­ver­brau­chern (abge­schlossen bis 28.7.2014): Basis­zins­satz + 8-%-Punkte Rechts­ge­schäfte mit Nicht­ver­brau­chern (abge­schlossen ab 29.7.2014): Basis­zins­satz + 9-%-Punktezzgl. 40 € Pau­schale Basis­zins­satz nach § 247 Abs. 1 BGB maß­geb­lich für die Berech­nung von Ver­zugs­zinsen seit 01.07.2025 = 1,27 % 01.01.2025 – 30.06.2025 = 2,27

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  • Ver­brau­cher­preis­index

    Ver­brau­cher­preis­index (2020 = 100) 2025 122,6  Sep­tember 122,3  August 122,2  Juli 121,8  Juni 121,8  Mai 121,7  April 121,2  März 120,8  Februar 120,3  Januar 2024 120,5  Dezember 119,9  November 120,2  Oktober Ältere Ver­brau­cher­preis­in­dizes finden Sie im Internet unter: http://www.destatis.de – Kon­junk­tur­in­di­ka­toren – Ver­brau­cher­preise

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  • Grund­stücks­über­tra­gung durch GbR – Ein­tra­gung ins Gesell­schafts­re­gister zwin­gend

    Seit dem 1.1.2024 gilt das Gesetz zur Moder­ni­sie­rung des Per­so­nen­ge­sell­schafts­rechts. In einem vom Bun­des­ge­richtshof (BGH) ent­schie­denen Fall stellte sich die Frage, ob eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts (GbR), die noch nach altem Recht im Grund­buch ein­ge­tragen ist, nach ihrer Auf­lö­sung Grund­stücke ohne vor­he­rige Ein­tra­gung ins neue Gesell­schafts­re­gister auf ihre Gesell­schafter über­tragen kann. Eine GbR, die bisher

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  • Han­dels­re­gis­ter­ein­trag – Begriff „Geschäfts­füh­rung“ nicht erlaubt

    Das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf (OLG) hat in seinem Beschl. v. 15.7.2025 klar­ge­stellt, dass für Ein­tra­gungen in das Han­dels­re­gister aus­schließ­lich der gesetz­lich vor­ge­se­hene Begriff „Geschäfts­führer“ zulässig ist. Die Bezeich­nung „Geschäfts­füh­rung“ genügt den Anfor­de­rungen des Gesetzes betref­fend die Gesell­schaft mit beschränkter Haf­tung (GmbHG) nicht. In dem ent­schie­denen Fall war eine Stadt allei­nige Gesell­schaf­terin einer GmbH. Im Zuge einer

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  • Sonn­tags­ver­kauf von Deko­ra­ti­ons­ar­ti­keln und Christ­baum­schmuck in einem Gar­ten­markt

    Schon im November bieten viele Gar­ten­center neben Pflanzen und Gar­ten­be­darf auch Weih­nachts­de­ko­ra­tion, Lich­ter­ketten und Christ­baum­schmuck an. Ob solche sai­so­nalen Pro­dukte die Sonn­tags­öff­nung gefährden, hat der Bun­des­ge­richtshof (BGH) klar­ge­stellt. Solange das Haupt­sor­ti­ment Pflanzen und Gar­ten­be­darf bleibt, ist der Ver­kauf von Weih­nachts­ar­ti­keln am Sonntag zulässig. Denn klein­tei­lige Acces­soires wie Deko­ra­ti­ons­ar­tikel und Christ­baum­schmuck haben gegen­über den haupt­säch­lich ange­bo­tenen

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  • Stich­tags­re­ge­lung bei Jah­res­son­der­zah­lung

    In einem vom Lan­des­ar­beits­ge­richt Meck­len­burg-Vor­pom­mern (LAG) ent­schie­denen Fall regelte ein Man­tel­ta­rif­ver­trag zur Jah­res­son­der­zah­lung Fol­gendes: „Die Mit­ar­beiter erhalten mit dem Novem­berent­gelt eine Jah­res­son­der­zah­lung in Höhe von 100 % des Brut­to­mo­nats­ta­bel­len­ent­gelts. Im Jahr des Ein­tritts wird die Jah­res­son­der­zah­lung zeit­an­teilig ent­spre­chend für jeden vollen Beschäf­ti­gungs­monat zu 1/​12 gezahlt.“ Das LAG hatte zu klären, ob ein vor November des

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