Kategorie: Aktuelles

  • Ver­brau­cher­preis­index

    Ver­brau­cher­preis­index (2020 = 100) 2026 123,1  Februar 122,8  Januar 2025 122,7  Dezember 122,7  November 123,0  Oktober 122,6  Sep­tember 122,3  August 122,2  Juli 121,8  Juni 121,8  Mai 121,7  April 121,2  März Ältere Ver­brau­cher­preis­in­dizes finden Sie im Internet unter: http://www.destatis.de – Kon­junk­tur­in­di­ka­toren – Ver­brau­cher­preise

    Artikel lesen

  • Flug­an­nul­lie­rung – Erstat­tung muss auch erho­bene Pro­vi­sion umfassen

    In einem vom Euro­päi­schen Gerichtshof (EuGH) ent­schie­denen Fall kauften meh­rere Rei­sende in einem Buchungs­portal Flug­ti­ckets für einen Hin- und Rück­flug der Flug­ge­sell­schaft KLM von Wien (Öster­reich) nach Lima (Peru). Da die Flüge annul­liert wurden, erstat­tete KLM ihnen den von ihnen gezahlten Betrag abzüg­lich etwa 95 €, die das Buchungs­portal ihnen als Ver­mitt­lungs­pro­vi­sion in Rech­nung gestellt…

    Artikel lesen

  • Hand­werks­be­trieb – Betriebs­leiter muss fach­lich-tech­ni­sche Lei­tung tat­säch­lich aus­üben

    Der Betriebs­leiter einer juris­ti­schen Person muss wie ein das Hand­werk selbst­ständig betrei­bender Hand­werks­meister die hand­werk­li­chen Tätig­keiten leiten. Er hat dafür zu sorgen, dass die hand­werk­li­chen Arbeiten „meis­ter­haft“ aus­ge­führt werden. Die fach­lich-tech­ni­sche Lei­tung des Betriebes muss in seiner Hand liegen. Er muss über den Hand­werks­be­trieb in seiner fach­li­chen Aus­ge­stal­tung und seinem tech­ni­schen Ablauf bestimmen und inso­weit…

    Artikel lesen

  • Ordent­liche Kün­di­gung wegen feh­ler­hafter Arbeits­zeit­er­fas­sung

    Der vor­sätz­liche Ver­stoß eines Arbeit­neh­mers gegen seine Ver­pflich­tung, die abge­leis­tete, vom Arbeit­geber nur schwer zu kon­trol­lie­rende Arbeits­zeit kor­rekt zu doku­men­tieren, ist an sich geeignet, einen ver­hal­tens­be­dingten Grund zur außer­or­dent­li­chen wie auch zur ordent­li­chen Kün­di­gung dar­zu­stellen. Das gilt für den vor­sätz­li­chen Miss­brauch von Stem­pel­uhren ebenso wie für das wis­sent­liche und vor­sätz­lich fal­sche Aus­füllen ent­spre­chender For­mu­lare. Dabei…

    Artikel lesen

  • Arbeits­ver­trag – pau­schale Frei­stel­lungs­klausel ist unwirksam

    Ein Arbeit­nehmer war seit dem 1.1.2022 als Gebiets­leiter bei einem Unter­nehmen tätig und ihm wurde ein Dienst­wagen mit Pri­vat­nut­zung zur Ver­fü­gung gestellt. Auf­grund seiner Eigen­kün­di­gung endete das Arbeits­ver­hältnis zum 30.11.2024. Nach dem Erhalt der Kün­di­gung stellte ihn der Arbeit­geber ein­seitig mit Schreiben vom 31.5.2024 von der Erbrin­gung der Arbeits­leis­tung frei und for­derte ihn auf, den…

    Artikel lesen

  • Ruf­be­reit­schaft – kein Unfall­ver­si­che­rungs­schutz bei Trep­pen­sturz im eigenen Heim

    Das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Berlin-Bran­den­burg (LAG) hatte dar­über zu ent­scheiden, ob bei fol­gendem Sach­ver­halt ein Arbeits­un­fall vorlag: Ein zum Unfall­zeit­punkt 72 Jahre alter Mann war, obwohl schon in Rente, beruf­lich noch als Fahrer eines Abschlepp­dienstes beschäf­tigt. In einer Dezem­ber­nacht 2022 über­nahm er von zu Hause aus die Ruf­be­reit­schaft für etwaige Not­ein­sätze. Gegen 2 Uhr nachts wurde er zu…

    Artikel lesen

  • Gewer­be­raum­miete – Ein­sichts­recht des Mie­ters in die Ori­gi­nal­be­lege zur Betriebs­kos­ten­ab­rech­nung

    Bei Gewer­be­raum­miet­ver­hält­nissen besteht wei­terhin das Recht des Mie­ters zur Ein­sicht­nahme in die Ori­gi­nal­be­lege zur Betriebs­kos­ten­ab­rech­nung. Eine Bereit­stel­lung der Belege in digi­taler Form ist nicht aus­rei­chend. Dies hat das Schleswig-Hol­stei­ni­sche Ober­lan­des­ge­richt ent­schieden. Nach Auf­fas­sung des Gerichts bleibt es im Gewer­be­raum­miet­recht grund­sätz­lich dabei, dass dem Mieter auf Ver­langen Ein­sicht in die Ori­gi­nal­un­ter­lagen zu gewähren ist. Daran ändere…

    Artikel lesen

  • Gewinn­brin­gende Unter­ver­mie­tung von Wohn­raum unzu­lässig

    Nach den Vor­schriften des Bür­ger­li­chen Gesetz­buchs kann der Mieter nach Abschluss des Miet­ver­trags vom Ver­mieter die Erlaubnis ver­langen, einen Teil der Woh­nung einem Dritten zum Gebrauch zu über­lassen, sofern hierfür ein berech­tigtes Inter­esse besteht. Das kann z. B. bei einem län­geren Aus­lands­auf­ent­halt der Fall sein. In dem vom Bun­des­ge­richtshof (BGH) ent­schie­denen Fall ging es auch…

    Artikel lesen

  • Der neue Schufa-Score

    Unter­nehmen sind grund­sätz­lich berech­tigt, Boni­täts­aus­künfte bei der Schufa ein­zu­holen, sofern ein sog. berech­tigtes Inter­esse vor­liegt. Ein sol­ches besteht ins­be­son­dere dann, wenn ein Unter­nehmen in Vor­leis­tung tritt, etwa indem Waren oder Dienst­leis­tungen vor der Bezah­lung bereit­ge­stellt oder Kre­dite gewährt werden. Seit dem 17.3.2026 hat die Schufa zur Berech­nung des Scores neue Regeln. Der neue Score basiert…

    Artikel lesen

  • BFH: Stell­platz­kosten bei Fir­men­wagen keine Vor­teils­min­de­rung

    Der Bun­des­fi­nanzhof (BFH) hat am 9.9.2025 ent­schieden, dass vom Arbeit­nehmer getra­gene Kosten für einen Stell­platz oder eine Garage den geld­werten Vor­teil aus der Über­las­sung eines betrieb­li­chen PKW zur pri­vaten Nut­zung nicht min­dern. Im ent­schie­denen Fall hatte der Arbeit­geber bei der Berech­nung des geld­werten Vor­teils im Rahmen der Gehalts­ab­rech­nung die Zah­lung des Arbeit­neh­mers für die Nut­zung…

    Artikel lesen

  • E‑Auto-För­der­pro­gramm rück­wir­kend ab 1.1.2026

    Vor­aus­sicht­lich ab Mai 2026 können rück­wir­kend für die Zeit ab 1.1.2026 Pri­vat­haus­halte über ein Online-Portal eine gestaf­felte För­de­rung bei Kauf oder Lea­sing neu zuge­las­sener, rein elek­tri­scher Autos sowie bestimmter Plug-in-Hybride und Range-Extender bean­tragen, unab­hängig vom Lis­ten­preis. Für die Jahre 2026 – 2029 stehen ins­ge­samt 3 Mrd. € zur Ver­fü­gung. Die för­der­fä­higen Fahr­zeuge müssen min­des­tens 3 Jahre gehalten…

    Artikel lesen

  • Grund­steu­er­erlass bei Ein­nah­me­aus­fall bis 31.3.2026 bean­tragen

    Eigen­tümer von Grund­stü­cken oder Woh­nungen, die im Jahr 2025 Leer­stand, Miet­aus­fall oder höhere Gewalt (z. B. behörd­liche Nut­zungs­un­ter­sa­gung, Brand-/Was­ser­schaden) ohne eigenes Ver­schulden erlitten haben, können mit­tels eines form­losen Antrags einen Erlass oder Teil­erlass der Grund­steuer bean­tragen. Je nach Aus­fall­höhe kann der Erlass zwi­schen 25 % und 100 % bei Total­aus­fall betragen. Es ist uner­heb­lich, ob…

    Artikel lesen

  • Schon­frist bis Mitte März 2026: Offen­le­gung der Jah­res­ab­schlüsse 2024

    Die Frist zur Offen­le­gung von Rech­nungs­le­gungs­un­ter­lagen für das Geschäfts­jahr mit dem Bilanz­stichtag 31.12.2024 endete am 31.12.2025. Das Bun­des­mi­nis­te­rium der Justiz hat bekannt­ge­geben, dass Ord­nungs­geld­ver­fahren wegen nicht recht­zei­tiger Offen­le­gung von Jah­res­ab­schlüssen jedoch erst ab Mitte März 2026 ein­ge­leitet werden. Bis dahin besteht also noch ohne Fest­set­zung eines Ord­nungs­geldes die Mög­lich­keit, die Offen­le­gung, wenn auch ver­spätet, vor­zu­nehmen.…

    Artikel lesen

  • Unter­halts­zah­lungen min­dern Steuern nur bei Bank­über­wei­sung

    Unter­halts­auf­wen­dungen von z. B. Eltern an Kinder können unter gewissen Vor­aus­set­zungen ein­kom­men­steu­er­lich als außer­ge­wöhn­liche Belas­tung aner­kannt werden. Vor­aus­set­zung ist, dass eine gesetz­liche Unter­halts­pflicht gegen­über dem Unter­halts­be­rech­tigten besteht und kein Anspruch auf Kin­der­geld bzw. Kin­der­frei­be­trag. Lebt die unter­hal­tene Person im Inland, ist die Steu­er­iden­ti­fi­ka­ti­ons­nummer anzu­geben. Der Unter­halts­emp­fänger darf nur geringes Ver­mögen besitzen. Der steu­er­liche Abzug ist…

    Artikel lesen

  • Pausch­be­träge für unent­gelt­liche Wert­ab­gaben 2026

    Das Bun­des­mi­nis­te­rium der Finanzen (BMF) hat mit Schreiben vom 23.12.2025 die für das Kalen­der­jahr 2026 gel­tenden Pausch­be­träge bei Sach­ent­nahmen (unent­gelt­liche Wert­ab­gaben) für Nah­rungs­mittel und Getränke mit­ge­teilt. Diese wurden leicht erhöht. Es han­delt es sich um Netto-Jah­res­be­träge. Bei monat­li­cher Buchung sind die Beträge zu zwölf­teln. Der Gesetz­geber nimmt an, dass Per­sonen, die Nah­rungs­mittel und Getränke gewerb­lich…

    Artikel lesen

  • Arbeit­neh­mer­ent­sen­dung: Aktua­li­sierte Ver­wal­tungs­auf­fas­sung zur steu­er­li­chen Behand­lung von Arbeits­lohn

    Das Bun­des­mi­nis­te­rium der Finanzen (BMF) hat am 19.12.2025 seine Ver­wal­tungs­auf­fas­sung zur steu­er­li­chen Behand­lung von Arbeits­lohn und ‑frei­stel­lungen nach Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kommen (DBA) mit amt­li­chem Muster einer zwin­gend zu ver­wen­denden Beschei­ni­gung aktua­li­siert. Es gilt rück­wir­kend ab 1.1.2025. Ziel ist eine Ver­ein­fa­chung für Arbeit­nehmer und auch die Finanz­ver­wal­tung. Neu ist, dass bei grenz­über­schrei­tenden Arbeit­neh­mer­ent­sen­dungen und Arbeits­frei­stel­lungen durch den Arbeit­geber…

    Artikel lesen

  • Fäl­lig­keits­ter­mine – März 2026

    Umsatz­steuer (mtl.), für Dau­er­frist­ver­län­ge­rung Umsatz­steuer Lohn- u. Kir­chen­lohn­steuer, Soli-Zuschlag (mtl.) Einkommen‑, Körperschaft‑, Kir­chen­steuer, Soli-Zuschlag (VZ): 10.3.2026 (Zah­lungs­schon­frist 13.3.2026) Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge: 24.3.2026 (Abgabe der Erklä­rung – 24 Uhr) (Zah­lung 27.3.2026)

    Artikel lesen

  • Basis­zins /​ Ver­zugs­zins

    Ver­zugs­zins­satz seit 1.1.2002: (§ 288 BGB) Rechts­ge­schäfte mit Ver­brau­chern: Basis­zins­satz + 5-%-Punkte Rechts­ge­schäfte mit Nicht­ver­brau­chern (abge­schlossen bis 28.7.2014): Basis­zins­satz + 8-%-Punkte Rechts­ge­schäfte mit Nicht­ver­brau­chern (abge­schlossen ab 29.7.2014): Basis­zins­satz + 9-%-Punktezzgl. 40 € Pau­schale Basis­zins­satz nach § 247 Abs. 1 BGB maß­geb­lich für die Berech­nung von Ver­zugs­zinsen seit 01.01.2026 = 1,27 % 01.07.2025 – 31.12.2025 = 1,27…

    Artikel lesen

  • Ver­brau­cher­preis­index

    Ver­brau­cher­preis­index (2020 = 100) 2026 122,8  Januar 2025 122,7  Dezember 122,7  November 123,0  Oktober 122,6  Sep­tember 122,3  August 122,2  Juli 121,8  Juni 121,8  Mai 121,7  April 121,2  März 120,8  Februar 120,3  Januar Ältere Ver­brau­cher­preis­in­dizes finden Sie im Internet unter: http://www.destatis.de – Kon­junk­tur­in­di­ka­toren – Ver­brau­cher­preise

    Artikel lesen

  • Widerruf trotz Maß­an­fer­ti­gung – kein Wer­ter­satz für Trep­pen­lift

    Wird ein außer­halb von Geschäfts­räumen geschlos­sener Ver­trag wider­rufen, hat der Ver­brau­cher grund­sätz­lich Wer­ter­satz für die­je­nigen Dienst­leis­tungen zu leisten, die der Unter­nehmer bis zum Widerruf tat­säch­lich erbracht hat. Bei Werk­ver­trägen umfasst dies jedoch nur solche Leis­tungen, die sich bereits im Werk ver­kör­pert haben. Im vom Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­denen Fall ging es um den Widerruf eines Ver­trags…

    Artikel lesen

  • Beschrän­kung bei Rück­gabe von Fes­tival-Token zulässig

    Das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf hat ent­schieden, dass Fes­ti­val­be­su­cher gekaufte Token nicht zeit­lich unbe­grenzt zurück­geben können. In dem ent­schie­denen Fall war es auf dem Fes­ti­val­ge­lände unter­sagt, eigene Speisen oder Getränke mit­zu­bringen. Alle Ein­käufe bei der Ver­an­stal­tung mussten mit spe­zi­ellen Token bezahlt werden. Diese waren aus­schließ­lich wäh­rend des Fes­ti­vals erhält­lich und konnten nur vor Ort an bestimmten Kassen…

    Artikel lesen

  • Wahl­arzt­leis­tung – keine Ver­tre­tung ohne aus­drück­liche Zustim­mung

    Eine auf Initia­tive des Kran­ken­haus­trä­gers bezie­hungs­weise eines Wahl­arztes getrof­fene Wahl­leis­tungs­ver­ein­ba­rung mit dem Inhalt, dass wahl­ärzt­liche Leis­tungen ohne beson­dere Bedin­gungen durch einen anderen Arzt als Ver­treter des Wahl­arztes aus­ge­führt werden, ist unwirksam. Dies hat der Bun­des­ge­richtshof (BGH) ent­schieden. Nach den Aus­füh­rungen des BGH geht es dem Pati­enten bei Abschluss einer Wahl­leis­tungs­ver­ein­ba­rung in erster Linie darum, sich…

    Artikel lesen

  • Aus­ge­rutscht beim Kaf­fee­holen – ein Arbeits­un­fall?

    Der Weg zur Kaf­fee­ma­schine dient grund­sätz­lich der eigen­wirt­schaft­li­chen Tätig­keit (Nah­rungs­auf­nahme, Genuss­mittel) und steht nicht auto­ma­tisch unter dem Schutz der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung. In einem Fall aus der Praxis rutschte eine Arbeit­neh­merin aus, als sie gegen 15:30 Uhr im Sozi­al­raum des Arbeit­ge­bers, wie üblich gegen diese Uhr­zeit, an dem Kaf­fee­münz­au­to­maten einen Kaffee holen wollte. Der Raum war…

    Artikel lesen