Kategorie: Aktuelles

  • Ver­brau­cher­preis­index

    Ver­brau­cher­preis­index (2020 = 100) 2026 122,8  Januar 2025 122,7  Dezember 122,7  November 123,0  Oktober 122,6  Sep­tember 122,3  August 122,2  Juli 121,8  Juni 121,8  Mai 121,7  April 121,2  März 120,8  Februar 120,3  Januar Ältere Ver­brau­cher­preis­in­dizes finden Sie im Internet unter: http://www.destatis.de – Kon­junk­tur­in­di­ka­toren – Ver­brau­cher­preise

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  • Widerruf trotz Maß­an­fer­ti­gung – kein Wer­ter­satz für Trep­pen­lift

    Wird ein außer­halb von Geschäfts­räumen geschlos­sener Ver­trag wider­rufen, hat der Ver­brau­cher grund­sätz­lich Wer­ter­satz für die­je­nigen Dienst­leis­tungen zu leisten, die der Unter­nehmer bis zum Widerruf tat­säch­lich erbracht hat. Bei Werk­ver­trägen umfasst dies jedoch nur solche Leis­tungen, die sich bereits im Werk ver­kör­pert haben. Im vom Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­denen Fall ging es um den Widerruf eines Ver­trags

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  • Beschrän­kung bei Rück­gabe von Fes­tival-Token zulässig

    Das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf hat ent­schieden, dass Fes­ti­val­be­su­cher gekaufte Token nicht zeit­lich unbe­grenzt zurück­geben können. In dem ent­schie­denen Fall war es auf dem Fes­ti­val­ge­lände unter­sagt, eigene Speisen oder Getränke mit­zu­bringen. Alle Ein­käufe bei der Ver­an­stal­tung mussten mit spe­zi­ellen Token bezahlt werden. Diese waren aus­schließ­lich wäh­rend des Fes­ti­vals erhält­lich und konnten nur vor Ort an bestimmten Kassen

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  • Wahl­arzt­leis­tung – keine Ver­tre­tung ohne aus­drück­liche Zustim­mung

    Eine auf Initia­tive des Kran­ken­haus­trä­gers bezie­hungs­weise eines Wahl­arztes getrof­fene Wahl­leis­tungs­ver­ein­ba­rung mit dem Inhalt, dass wahl­ärzt­liche Leis­tungen ohne beson­dere Bedin­gungen durch einen anderen Arzt als Ver­treter des Wahl­arztes aus­ge­führt werden, ist unwirksam. Dies hat der Bun­des­ge­richtshof (BGH) ent­schieden. Nach den Aus­füh­rungen des BGH geht es dem Pati­enten bei Abschluss einer Wahl­leis­tungs­ver­ein­ba­rung in erster Linie darum, sich

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  • Aus­ge­rutscht beim Kaf­fee­holen – ein Arbeits­un­fall?

    Der Weg zur Kaf­fee­ma­schine dient grund­sätz­lich der eigen­wirt­schaft­li­chen Tätig­keit (Nah­rungs­auf­nahme, Genuss­mittel) und steht nicht auto­ma­tisch unter dem Schutz der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung. In einem Fall aus der Praxis rutschte eine Arbeit­neh­merin aus, als sie gegen 15:30 Uhr im Sozi­al­raum des Arbeit­ge­bers, wie üblich gegen diese Uhr­zeit, an dem Kaf­fee­münz­au­to­maten einen Kaffee holen wollte. Der Raum war

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  • Arbeits­un­fä­hig­keit wäh­rend Abbau eines Zeit­gut­ha­bens durch Frei­stel­lung

    In einem vom Lan­des­ar­beits­ge­richt Köln (LAG) ent­schie­denen Fall schlossen ein Arbeit­nehmer und der Arbeit­geber am 20.6.2023 einen Auf­he­bungs­ver­trag mit Wir­kung zum 30.9.2023. Zum Zeit­punkt des Ver­trags­ab­schlusses bestand im Lang­zeit­konto des Arbeit­neh­mers ein Gut­haben von 31 Tagen. Zum Aus­gleich dieses Gut­ha­bens sollte er im Zeit­raum vom 18.8.2023 bis 29.9.2023 frei­ge­stellt werden. Dem­entspre­chend wurden für den ver­ein­barten

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  • Eigen­be­darf des Ver­mie­ters bei Umbau der eigenen Woh­nung

    Ein Ver­mieter kann das Miet­ver­hältnis ordent­lich nur kün­digen, wenn er an dessen Been­di­gung ein berech­tigtes Inter­esse hat. Ein sol­ches berech­tigtes Inter­esse liegt ins­be­son­dere vor, wenn der Ver­mieter die Woh­nung für sich, seine Fami­li­en­an­ge­hö­rigen oder Ange­hö­rige seines Haus­halts benö­tigt. Das Tat­be­stands­merkmal des Benö­ti­gens erfor­dert nicht, dass der Ver­mieter oder seine Fami­li­en­an­ge­hö­rigen oder Ange­hö­rige seines Haus­halts auf

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  • Daten­schutz von Mie­tern beim Ver­kauf der Immo­bilie

    In einem vom Pfäl­zi­schen Ober­lan­des­ge­richt Zwei­brü­cken (OLG) ent­schie­denen Fall bewohnten Mieter eine Dop­pel­haus­hälfte, die der Eigen­tümer ver­äu­ßern wollte. Zu Ver­kaufs­zwe­cken fer­tigte ein vom Ver­mieter beauf­tragter Makler bei einem mit den Mie­tern abge­stimmten Termin Innen­raum­fotos an, auf denen aber keine Per­sonen abge­bildet waren. Nach Ver­öf­fent­li­chung der Ver­kaufs­an­zeige und der Über­gabe des Expo­seés an Kauf­in­ter­es­senten wurden die

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  • Ver­stoß gegen Umgangs­ver­ein­ba­rung – Selbst­stän­dig­keit per se kein Ent­schuldi-gungs­grund

    Bei einem Ver­stoß gegen eine gericht­lich gebil­ligte Umgangs­ver­ein­ba­rung kann ein Ord­nungs­geld ver­hängt werden. Die Fest­set­zung eines Ord­nungs­mit­tels unter­bleibt, wenn der Ver­pflich­tete Gründe vor­trägt, aus denen sich ergibt, dass er die Zuwi­der­hand­lung nicht zu ver­treten hat. Dem Thü­ringer Ober­lan­des­ge­richt lag fol­gender Sach­ver­halt zur Ent­schei­dung vor: Eine gericht­lich gebil­ligte Rege­lung sah vor, dass ein Umgang zwi­schen Vater

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  • Ver­erben an den Haus­arzt trotz berufs­recht­li­chen Ver­bots wirksam

    Der Bun­des­ge­richtshof hat ent­schieden, dass eine Zuwen­dung von Todes wegen zugunsten des Haus­arztes des Erb­las­sers nicht des­halb unwirksam ist, weil es gegen ein den Haus­arzt tref­fendes berufs­stän­di­sches Zuwen­dungs­verbot ver­stößt. Die Vor­schrift ver­bietet nur ein Ver­halten des Arztes, dem es nicht gestattet ist, Geschenke oder andere Vor­teile zu for­dern, sich ver­spre­chen zu lassen oder anzu­nehmen. Nicht

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  • Über­schreiten der Park­zeit – keine War­te­pflicht zum Abschleppen

    Der Betreiber eines Park­platzes hatte auf dem Platz einen Park­schein­au­to­maten auf­ge­stellt. Eine Frau stellte ihren PKW gegen 8:11 Uhr auf dem Park­platz ab und löste für 4 € einen bis 10:51 Uhr gül­tigen Park­schein. Da die bezahlte Park­zeit über­schritten war, beauf­tragte der Betreiber ein Unter­nehmen mit dem Abschleppen des Fahr­zeugs. Erst nach Zah­lung der Abschlepp­kosten

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  • BFH: Grund­steuer „Bun­des­mo­dell“ ist ver­fas­sungs­kon­form

    Der Bun­des­fi­nanzhof (BFH) hat am 10.12.2025 (wir hatten zu den bevor­ste­henden Ent­schei­dungen in der Janu­ar­aus­gabe 2026 berichtet) in drei Ver­fahren die Revi­sionen der Steu­er­pflich­tigen zurück­ge­wiesen und die Vor­schriften des Ertrags­wert­ver­fah­rens als Grund­lage für die Berech­nung der Grund­steuer seit dem 1.1.2025 für das sog. „Bun­des­mo­dell“ für ver­fas­sungs­kon­form erachtet. Geklagt hatten drei Eigen­tümer aus Nord­rhein-West­falen, Berlin und

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  • NRW kauft Daten­träger zur Auf­de­ckung von Steu­er­hin­ter­zie­hung an

    Die Finanz­be­hörden gehen zuneh­mend häu­figer gegen Steu­er­hin­ter­zie­hung vor bzw. ermit­teln beim Ver­dacht auf Steu­er­hin­ter­zie­hung. Neben der Bekämp­fung von Schwarz­ar­beit und Kon­trollen durch den Zoll wurden in jün­gerer Ver­gan­gen­heit schwer­punkt­mäßig größer ange­legte Ermitt­lungen gegen Kryp­to­händler und ‑anleger, Ver­mieter von Unter­künften, die über airbnb inse­rieren, und Influencer der sozialen Medien wegen des Ver­dachts auf Steu­er­hin­ter­zie­hung ein­ge­leitet. Steu­er­ge­rech­tig­keit

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  • Vor­steu­er­abzug bei Über­gang von der Klein­un­ter­nehmer- zur Regel­be­steue­rung

    Der Gesetz­geber hat mit Wir­kung vom 1.1.2025 die Besteue­rung der Klein­un­ter­nehmen neu gere­gelt und an das EU-Recht ange­passt. Dadurch kann es pas­sieren, dass Steu­er­pflich­tige, die von der Klein­un­ter­neh­mer­re­ge­lung Gebrauch machen, auf­grund Umsatz­über­schrei­tung im lau­fenden Kalen­der­jahr zur Regel­be­steue­rung wech­seln müssen. Das Bun­des­mi­nis­te­rium der Finanzen (BMF) hat sich in einem Schreiben vom 10.11.2025 zu damit ein­her­ge­henden Beson­der­heiten

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  • Dau­er­hafte Umsatz­steu­er­ermä­ßi­gung ab 1.1.2026 auf 7 % für Speisen in Gas­tro­nomie, Restau­rants & Cate­ring

    Bis zum 31.12.2025 hatten Gas­tro­no­mie­be­triebe für zum Vor-Ort-Ver­zehr bestimmte Speisen und Getränke von den Gästen ein­heit­lich 19 % Mehr­wert­steuer zu erheben, für Speisen zum Mit­nehmen bzw. Lie­fe­rung den ermä­ßigten Steu­er­satz von 7 %.  Eine zeit­lich befris­tete Umsatz­steu­er­ermä­ßi­gung auf Speisen gab es wäh­rend der Coro­na­pan­demie. Der Gesetz­geber hat mit dem Steu­er­än­de­rungs­ge­setz 2025 ab dem 1.1.2026 dau­er­haft

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  • Ände­rungen bei der Sofort­mel­dung

    Arbeit­geber bestimmter Wirt­schafts­be­reiche haben die Beschäf­ti­gungs­auf­nahme ihrer Arbeit­nehmer spä­tes­tens am ersten Arbeitstag elek­tro­nisch an die Daten­stelle der Ren­ten­ver­si­che­rung zu melden. Seit dem 1.1.2026 sind über die bis­lang ver­pflich­teten Bereiche hinaus auch Beschäf­tigte sog. „platt­form­ba­sierter Lie­fer­dienste“ spä­tes­tens am Tag der Arbeits­auf­nahme anzu­melden, außerdem auch Beschäf­tigte im Friseur‑, Barber- und Kos­me­tik­ge­werbe. Nicht mehr sofort­mel­de­pflichtig sind Beschäf­tigte im

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  • Fäl­lig­keits­ter­mine Februar 2026

    Umsatz­steuer (mtl.), 1/​11 Son­der­vor­aus­zah­lung für Dau­er­frist­ver­län­ge­rung Umsatz­steuer, Lohn- u. Kir­chen­lohn­steuer, Soli-Zuschlag: 10.2.2026 (Zah­lungs­schon­frist 13.2.2026) Gewer­be­steuer, Grund­steuer (VZ): 16.2.2026 (Zah­lungs­schon­frist 19.2.2026) Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge: 15.2.2026 (Jah­res­mel­dung 2025) 22.2.2026 (Abgabe der Erklä­rung – 24 Uhr) (Zah­lung 25.2.2026)

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  • Basis­zins /​ Ver­zugs­zins

    Ver­zugs­zins­satz seit 1.1.2002: (§ 288 BGB) Rechts­ge­schäfte mit Ver­brau­chern: Basis­zins­satz + 5-%-Punkte Rechts­ge­schäfte mit Nicht­ver­brau­chern (abge­schlossen bis 28.7.2014): Basis­zins­satz + 8-%-Punkte Rechts­ge­schäfte mit Nicht­ver­brau­chern (abge­schlossen ab 29.7.2014): Basis­zins­satz + 9-%-Punktezzgl. 40 € Pau­schale Basis­zins­satz nach § 247 Abs. 1 BGB maß­geb­lich für die Berech­nung von Ver­zugs­zinsen seit 01.01.2026 = 1,27 % 01.07.2025 – 31.12.2025 = 1,27

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  • Ver­brau­cher­preis­index

    Ver­brau­cher­preis­index (2020 = 100) 2025 122,7  Dezember 122,7  November 123,0  Oktober 122,6  Sep­tember 122,3  August 122,2  Juli 121,8  Juni 121,8  Mai 121,7  April 121,2  März 120,8  Februar 120,3  Januar Ältere Ver­brau­cher­preis­in­dizes finden Sie im Internet unter: http://www.destatis.de – Kon­junk­tur­in­di­ka­toren – Ver­brau­cher­preise

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  • Nach­träg­liche Her­ab­set­zung der monat­li­chen Rente bei Riester-Ver­trägen

    In einem vom Bun­des­ge­richtshof (BGH) ent­schie­denen Fall ging es um fonds­ge­bun­dene Riester-Ren­ten­ver­si­che­rungen, bei denen die spä­tere Ren­ten­höhe anhand eines im Ver­si­che­rungs­schein fest­ge­legten Ren­ten­fak­tors berechnet wird. Dieser Ren­ten­faktor beruht auf den vom Ver­si­cherer ange­nom­menen Rech­nungs­grund­lagen, ins­be­son­dere dem Rech­nungs­zins und der kal­ku­lierten Lebens­er­war­tung, und bestimmt die monat­liche Rente je 10.000 € Poli­cen­wert. Die in einigen Ver­trägen ver­wen­deten

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  • Abbruch­ar­beiten – Keine Haf­tung bei unklarer Leis­tungs­ab­gren­zung

    Ent­fernt ein Unter­nehmer im Rahmen von Abbruch- oder Demon­ta­ge­ar­beiten mehr Bau­teile als der Besteller nach seiner Vor­stel­lung erwartet, führt dies nicht zwangs­läufig zu einer Pflicht­ver­let­zung oder zum Ver­lust des Ver­gü­tungs­an­spruchs. Dies ver­deut­licht eine Ent­schei­dung des Bran­den­bur­gi­schen Ober­lan­des­ge­richts. Im zugrunde lie­genden Fall hatten die Par­teien einen Werk­ver­trag über bestimmte Demon­ta­geleis­tungen geschlossen. Der Unter­nehmer führte die Arbeiten

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  • Mehr­ar­beits­zu­schläge für Teil­zeit­be­schäf­tigte

    Das Lan­des­ar­beits­ge­richt Berlin-Bran­den­burg hat ent­schieden, dass eine tarif­ver­trag­liche Rege­lung, nach der sämt­liche Beschäf­tigte ein­schließ­lich der Teil­zeit­be­schäf­tigten Mehr­ar­beits­zu­schläge erst ab der Über­schrei­tung der Wochen­ar­beits­zeit für Voll­zeit­be­schäf­tigte erhalten, eine gesetz­lich ver­bo­tene Dis­kri­mi­nie­rung der Teil­zeit­be­schäf­tigten dar­stellt. Rechts­folge ist die gericht­liche „Anpas­sung nach oben“ mit der Folge, dass auch bei Teil­zeit­be­schäf­tigten die Über­schrei­tung ihrer indi­vi­du­ellen Wochen­ar­beits­zeit die tarif­ver­trag­liche Zuschlags­pflicht

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  • Gesetz­li­cher Min­dest­lohn – Keine Erfül­lung durch Fir­men­wagen

    Der gesetz­liche Min­dest­lohn­an­spruch kann durch die Über­las­sung eines Fir­men­wa­gens nicht er-füllt werden. Das Min­dest­lohn­ge­setz ver­langt eine Zah­lung von Geld. Ein Fir­men­wagen kann nicht zur Erfül­lung der Min­dest­lohn­pflicht ange­nommen werden. Ein Arbeit­geber muss also zusätz­lich zu den wegen Über­las­sung eines Fir­men­wa­gens bereits ent­rich­teten Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trägen auch Bei­träge auf den gesetz­li­chen Min­dest­lohn zahlen, da durch die Über­las­sung eines

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