Kategorie: Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht

  • Miet­preis­bremse wurde ver­schärft

    In der Oktober-Aus­gabe 2018 hatten wir bereits über die geplanten Ände­rungen bei der Miet­preis­bremse berichtet. Der Bun­desrat hat nun die Rege­lungen gebil­ligt, sodass diese einen Monat nach der Ver­öf­fent­li­chung im Bun­des­ge­setz­blatt in Kraft treten. Hier die wich­tigsten Ände­rungen kurz zusam­men­ge­fasst: Ver­mieter müssen schon vor Ver­trags­ab­schluss unauf­ge­for­dert und schrift­lich dar­über infor­mieren, ob eine Aus­nahme von der

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  • Rauch­warn­melder – Einbau und War­tung durch Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft

    Mit Urteil vom 7.12.2018 ent­schieden die Richter des Bun­des­ge­richts­hofs, dass Woh­nungs­ei­gen­tümer bei Bestehen einer ent­spre­chenden lan­des­recht­li­chen Pflicht den zwin­genden Einbau und die War­tung von Rauch­warn­mel­dern durch die Gemein­schaft in allen Woh­nungen auch dann wirksam beschließen können, wenn dadurch Woh­nungen ein­be­zogen werden, in denen Eigen­tümer bereits Rauch­warn­melder ange­bracht haben. Fol­gender Sach­ver­halt lag der Ent­schei­dung zugrunde: Im

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  • Alters­grenze – Hin­aus­schieben des Been­di­gungs­zeit­punkts

    Die Rege­lung im Sozi­al­ge­setz­buch, die es den Arbeits­ver­trags­par­teien ermög­licht, im Falle der ver­ein­barten Been­di­gung des Arbeits­ver­hält­nisses bei Errei­chen der Regel­al­ters­grenze den Been­di­gungs­zeit­punkt durch Ver­ein­ba­rung wäh­rend des Arbeits­ver­hält­nisses hin­aus­zu­schieben, ist wirksam. Dabei ist es uner­heb­lich, ob eine Hin­aus­schie­bens­ver­ein­ba­rung vor­aus­setzt, dass nur der Been­di­gungs­zeit­punkt des Arbeits­ver­hält­nisses unter Bei­be­hal­tung der übrigen Ver­trags­be­din­gungen geän­dert wird. Dieser Ent­schei­dung des Bun­des­ar­beits­ge­richts

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  • Mehr­ar­beits­zu­schläge bei Teil­zeit­ar­beit

    Ein teil­zeit­be­schäf­tigter Arbeit­nehmer darf wegen der Teil­zeit­ar­beit nicht schlechter behan­delt werden, als ein ver­gleich­barer voll­zeit­be­schäf­tigter Mit­ar­beiter, es sei denn, dass sach­liche Gründe eine unter­schied­liche Behand­lung recht­fer­tigen. Einem teil­zeit­be­schäf­tigten Arbeit­nehmer ist Arbeits­ent­gelt oder eine andere teil­bare geld­werte Leis­tung min­des­tens in dem Umfang zu gewähren, der dem Anteil seiner Arbeits­zeit an der Arbeits­zeit eines ver­gleich­baren voll­zeit­be­schäf­tigten Arbeit­neh­mers

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  • GmbH-Geschäfts­führer – Ver­trags­un­ter­zeich­nung ohne Ver­tre­tungs­zu­satz

    Bei einem unter­neh­mens­be­zo­genen Geschäft geht der Wille der Betei­ligten im Zweifel dahin, dass der Inhaber des Unter­neh­mens Ver­trags­partner werden soll. Wenn der Geschäfts­führer einer GmbH eine Ver­pflich­tung ein­geht, ist es eine Frage des Ein­zel­falls, ob er – bei feh­lendem Ver­tre­tungs­zu­satz für die GmbH – per­sön­lich haftet oder ob die GmbH ver­pflichtet wird. Unter­zeichnet der Geschäfts­führer

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  • Zuwei­sung von Tele­ar­beit

    Der Arbeit­geber ist nicht allein wegen seines arbeits­ver­trag­li­chen Wei­sungs­rechts berech­tigt, dem Arbeit­nehmer einen Tele­ar­beits­platz zuzu­weisen. Lehnt der Arbeit­nehmer die Aus­füh­rung der Tele­ar­beit ab, liegt des­halb keine beharr­liche Arbeits­ver­wei­ge­rung vor. Eine aus diesem Grund aus­ge­spro­chene Kün­di­gung ist unwirksam. Zu diesem Urteil kam das Lan­des­ar­beits­ge­richt Berlin-Bran­den­burg am 10.10.2018. In dem ent­schie­denen Fall beschäf­tigte ein Arbeit­geber einen Inge­nieur.

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  • Per­so­nen­ge­sell­schafter – Anspruch auf volles Eltern­geld

    Der im Steu­er­be­scheid aus­ge­wie­sene Jah­res­ge­winn ist bei einem Per­so­nen­ge­sell­schafter nicht mehr anteilig im Eltern­geld­be­zugs­zeit­raum als Ein­kommen anzu­rechnen, wenn der Gesell­schafter für diese Zeit auf seinen Gewinn ver­zichtet hat. Zu dieser Ent­schei­dung kamen die Richter des Bun­des­so­zi­al­ge­richts mit ihrem Urteil vom 13.12.2018. Dieser Ent­schei­dung lag der nach­fol­gende Sach­ver­halt zugrunde: Die eltern­geld­be­an­tra­gende Frau führte mit ihrem Bruder

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  • Qua­li­fi­zie­rungs­chan­cen­ge­setz tritt zum 1.1.2019 in Kraft

    Beschäf­tigte erhalten künftig grund­sätz­lich Zugang zur Wei­ter­bil­dungs­för­de­rung auch unab­hängig von Qua­li­fi­ka­tion, Lebens­alter und Betriebs­größe, wenn sie als Folge des digi­talen Struk­tur­wan­dels Wei­ter­bil­dungs­be­darf haben oder in sons­tiger Weise von Struk­tur­wandel betroffen sind. Neben der Zah­lung von Wei­ter­bil­dungs­kosten werden die Mög­lich­keiten für Zuschüsse zum Arbeits­ent­gelt bei Wei­ter­bil­dung erwei­tert. Beides ist grund­sätz­lich an eine Kofi­nan­zie­rung durch den Arbeit­geber

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  • Bun­desrat bil­ligt Brü­cken­teil­zeit

    Am 23.11.2018 hat der Bun­desrat die Ein­füh­rung der Brü­cken­teil­zeit gebil­ligt. Diese tritt zum 1.1.2019 in Kraft. Sie ermög­licht Arbeit­neh­mern in Betrieben, ihre Arbeits­zeit für ein bis fünf Jahre zu redu­zieren. Beson­dere Gründe wie Kin­der­er­zie­hung oder Pflege von Ange­hö­rigen müssen die Beschäf­tigten für die Brü­cken­teil­zeit nicht gel­tend machen. Vor­aus­set­zung ist aller­dings, dass ihr Arbeits­ver­hältnis länger als

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  • Auf­ge­passt beim Online-Ban­king

    Online-Ban­king wird immer beliebter. Vom hei­mi­schen PC aus die Bank­ge­schäfte erle­digen, spart so man­chen Gang zur Bank. Dabei sollten die Nutzer aber auch wachsam – und manchmal miss­trau­isch – bleiben. In einem vom Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg (OLG) ent­schie­denen Fall aus der Praxis hatte sich ein Bank­kunde einen sog. Ban­king-Tro­janer ein­ge­fangen. Dieser for­derte ihn – ver­meint­lich von

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  • Keine Miet­min­de­rung für Wär­me­brü­cken in älteren Woh­nungen

    In zwei vom Bun­des­ge­richtshof (BGH) am 5.12.2018 ent­schie­denen Fällen machten die Mieter unter Beru­fung auf Mängel der Woh­nungen jeweils Gewähr­leis­tungs­an­sprüche gel­tend und begehrten dabei unter anderem wegen der „Gefahr von Schim­mel­pilz­bil­dung” in den gemie­teten Räumen die Fest­stel­lung einer näher bezif­ferten Min­de­rung der von ihnen geschul­deten Monats­miete sowie die Zah­lung eines Kos­ten­vor­schusses für die Män­gel­be­sei­ti­gung. Die

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  • Holz­wurm­be­fall – Rück­tritt vom Kauf­ver­trag

    Auch wenn Käufer und Ver­käufer eines Hauses die Gewähr­leis­tung aus­ge­schlossen haben, kann erheb­li­cher Schäd­lings­be­fall in den Balken des Gebäudes einen Mangel dar­stellen, der zum Rück­tritt berech­tigt. Dies ent­schied das Ober­lan­des­ge­richt Braun­schweig (OLG) am 13.9.2018. In dem ent­schie­denen Fall wies ein Fach­werk­haus einen mas­siven Insekten- und Pilz­be­fall auf. Der Käufer begehrte vom Ver­käufer Rück­erstat­tung des Kauf­preises

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  • Was­ser­schaden wegen Anstauung von Regen­wasser auf der Ter­rasse

    In einem vom Ober­lan­des­ge­richt Mün­chen (OLG) ent­schie­denen Fall kam es zu einem Was­ser­schaden im Haus, da sich nach einem hef­tigen Nie­der­schlag Regen­wasser auf einer Ter­rasse gesam­melt hatte und in das Haus ein­ge­treten war. Die Ter­rasse war mit einer Mauer umgeben. Der Haus­be­sitzer ver­langte nun von der Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung die Über­nahme der Kosten für die Scha­dens­be­sei­ti­gung. Die

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  • Kür­zung des Weih­nachts­geldes aus wirt­schaft­li­chen Gründen

    Ein Arbeits­ver­trag ent­hielt u. a. fol­gende Ver­ein­ba­rung: „Zusätz­lich zum Grund­ge­halt wird … – als frei­wil­lige Leis­tung – eine Weih­nachts­gra­ti­fi­ka­tion gezahlt, deren Höhe jeweils jähr­lich durch den Arbeit­geber bekannt­ge­geben wird und deren Höhe der­zeit ein volles Monats­ge­halt nicht über­steigt. Sofern das Arbeits­ver­hältnis vor dem 1.4. eines Jahres begonnen hat, soll auf die vor­ste­hende Gra­ti­fi­ka­tion im Juni

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  • Ver­wer­tung des Hauses vom Ehe­mann für Pfle­ge­kosten der Ehe­frau

    Für die Betreuung einer Bewoh­nerin eines sta­tio­nären Pfle­ge­heims besteht kein An­spruch auf Pfle­ge­wohn­geld, wenn deren Ehe­mann Allein­ei­gen­tümer eines Hauses ist, aus dessen Ver­wer­tung die Inves­ti­ti­ons­kosten gedeckt werden könnten. Dies gilt auch, wenn die Heim­be­woh­nerin zur Ver­fü­gung über das Haus nicht berech­tigt ist und ihr Ehe­mann sich wei­gert, den Wert des Hauses zur Deckung der Kosten

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  • „Düs­sel­dorfer Tabelle” ab dem 1.1.2019

    In der „Düs­sel­dorfer Tabelle” werden in Abstim­mung mit den Ober­lan­des­ge­richten und dem deut­schen Fami­li­en­ge­richtstag Unter­halts­leit­li­nien, u. a. Regel­sätze für den Kin­des­un­ter­halt, fest­ge­legt. Zum 1.1.2019 wurde die „Düs­sel­dorfer Tabelle” geän­dert. Die Regel­sätze betragen nun: 354 € für Kinder von 0 – 5?Jahren, 406 € für Kinder von 6?- 11 Jahren, 476 € für Kinder von 12

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  • Kein Ver­fall nicht genom­menen Jah­res­ur­laubs

    Ein Arbeit­nehmer darf seine erwor­benen Ansprüche auf bezahlten Jah­res­ur­laub nicht auto­ma­tisch des­halb ver­lieren, weil er keinen Urlaub bean­tragt hat. Zu dieser Ent­schei­dung kam der Euro­päi­sche Gerichtshof (EuGH) mit seinen Urteilen vom 6.11.2018. Weist der Arbeit­geber jedoch nach, dass der Arbeit­nehmer aus freien Stü­cken und in voller Kenntnis der Sach­lage darauf ver­zichtet hat, seinen bezahlten Jah­res­ur­laub

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  • Haf­tung des Arbeit­ge­bers bei fal­scher Bera­tung im Zuge einer Ent­gelt­um­wand­lung

    Jedem Arbeits­ver­hältnis wohnt die Neben­pflicht des Arbeit­ge­bers inne, die im Zusam­men­hang mit dem Arbeits­ver­hältnis ste­henden Inter­essen des Arbeit­neh­mers so zu wahren, wie dies unter Berück­sich­ti­gung der Inter­essen und Belange beider Ver­trags­partner nach Treu und Glauben ver­langt werden kann. Daraus können sich zum einen Hin­weis- und Infor­ma­ti­ons­pflichten des Arbeit­ge­bers ergeben. Zum anderen hat er, wenn er

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  • Ver­gü­tung von Umkleide- und Wege­zeiten

    Bei dem An- und Ablegen einer beson­ders auf­fäl­ligen Dienst­klei­dung han­delt es sich nach einer Ent­schei­dung des Bun­des­ar­beits­ge­richts vom 6.9.2017 um ver­gü­tungs­pflich­tige Arbeit. Um auf­fäl­lige Dienst­klei­dung han­delt es sich, wenn der Arbeit­nehmer auf­grund der Aus­ge­stal­tung seiner Klei­dungs­stücke in der Öffent­lich­keit mit einem bestimmten Berufs­zweig oder einer bestimmten Branche in Ver­bin­dung gebracht wird. Im Ent­schei­dungs­fall han­delte es

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  • Mus­ter­fest­stel­lungs­klage – erst­mals gegen VW

    Am 1.11.2018 trat das Gesetz zur Ein­füh­rung einer Mus­ter­fest­stel­lungs­klage in Kraft. Dar­aufhin hat der Ver­brau­cher­zen­trale Bun­des­ver­band eine Kla­ge­schrift gegen die Volks­wagen AG beim Ober­lan­des­ge­richt Braun­schweig ein­ge­reicht. Das Gericht prüft nun die Kla­ge­schrift. Zu einem spä­teren Zeit­punkt wird die Klage in dem Kla­ge­re­gister des Bun­des­amtes für Justiz öffent­lich bekannt gemacht. Dann können sich Ver­brau­cher in das

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  • File­sha­ring – Haf­tung des Anschluss­in­ha­bers

    Nach einer Ent­schei­dung des Euro­päi­schen Gerichts­hofs (EuGH) vom 18.10.2018 steht das Uni­ons­recht einer natio­nalen Rechts­vor­schrift ent­gegen, wonach der Inhaber eines Inter­net­an­schlusses, über den Urhe­ber­rechts­ver­let­zungen durch File­sha­ring begangen wurden, nicht haftbar gemacht werden kann, wenn er ein Fami­li­en­mit­glied benennt, dem der Zugriff auf diesen Anschluss mög­lich war, ohne nähere Ein­zel­heiten zu Zeit­punkt und Art der Nut­zung

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  • Scha­dens­er­satz bei unter­las­sener Hil­fe­stel­lung des Ver­si­che­rungs­mak­lers

    Der Pflich­ten­kreis des Ver­si­che­rungs­mak­lers umfasst grund­sätz­lich auch die Hil­fe­stel­lung bei der Regu­lie­rung eines Ver­si­che­rungs­scha­dens. Zur eigenen Ver­ant­wor­tung des Ver­si­che­rungs­neh­mers gehört es, sich nach einem Ver­si­che­rungs­fall über Aus­schluss­fristen nach den Ver­si­che­rungs­be­din­gungen zu infor­mieren. Dieser Umstand lässt jedoch keinen Raum für die Ver­tei­di­gung des Ver­si­che­rungs­mak­lers, sich auf diese Oblie­gen­heit des Ver­si­che­rungs­neh­mers zu berufen, weil diese allein das

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  • Straf­klausel im Ber­liner Tes­ta­ment

    Das Ober­lan­des­ge­richt Köln (OLG) hatte über ein sog. Ber­liner Tes­ta­ment mit Pflicht­teils­straf­klausel zu ent­scheiden. Im vor­lie­genden Fall setzten die Ehe­leute sich wech­sel­seitig zu Allein­erben ein und bestimmten, dass nach dem Tod des Längst­le­benden die vier Kinder das Ver­mögen zu glei­chen Teilen erben sollten. Sollte jedoch eines der Kinder nach dem Tod des Erst­ver­ster­benden vom Über­le­benden

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