Kategorie: Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht

  • Betriebs­be­dingte Kün­di­gungen

    Drin­gende betrieb­liche Erfor­der­nisse, die eine Kün­di­gung bedingen, können sich daraus ergeben, dass der Arbeit­geber sich zu einer orga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nahme ent­schließt, deren Umset­zung das Bedürfnis für die Wei­ter­be­schäf­ti­gung eines oder meh­rerer Arbeit­nehmer ent­fallen lässt. Eine solche unter­neh­me­ri­sche Ent­schei­dung ist gericht­lich nicht auf ihre sach­liche Recht­fer­ti­gung oder ihre Zweck­mä­ßig­keit hin zu über­prüfen, son­dern nur darauf, ob sie

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  • Fremd­ge­schäfts­führer durch unzu­läs­sige Beschrän­kung nicht auto­ma­tisch Arbeit­nehmer

    Die Rege­lung in einem Geschäfts­füh­rer­dienst­ver­trag zu einer unechten Gesamt­ver­tre­tung dahin­ge­hend, dass der allei­nige Geschäfts­führer einer GmbH ledig­lich gesamt­ver­tre­tungs­be­rech­tigt zusammen mit einem Pro­ku­risten ist, stellt gesell­schafts­recht­lich eine unzu­läs­sige Beschrän­kung der organ­schaft­li­chen Ver­tre­tungs­macht dar. Wenn­gleich damit zugleich eine aty­pi­sche Rege­lung eines Geschäfts­füh­rer­an­stel­lungs­ver­trages vor­liegt, macht dies den Fremd­ge­schäfts­führer nicht per se zum Arbeit­nehmer. Eine Wei­sungs­ge­bun­den­heit des GmbH-Geschäfts­füh­rers, die

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  • Hono­rar­kraft im Beauty- und Well­ness­be­reich

    Eine als Ein­zel­un­ter­neh­merin tätige Kos­me­ti­kerin schloss mit einem Well­ness­zen­trum einen „Ver­trag über freie Mit­ar­beit.“ Darin war u. a. ver­ein­bart, dass die zu erbrin­genden Arbeiten jeweils ein­zeln abge­stimmt und ver­ein­bart werden müssen. Für Arbeits­mittel und für die Nut­zung der Behand­lungs­räume gab es eine Ent­gelt­ver­ein­ba­rung. Die Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung Bund war der Auf­fas­sung, dass die Kos­me­ti­kerin als abhängig

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  • Anspruch auf Mit­be­nut­zung der Ehe­woh­nung

    Ein Anspruch auf Mit­be­nut­zung und Mit­be­sitz der Ehe­woh­nung folgt aus der im Bür­ger­li­chen Gesetz­buch gere­gelten Ver­pflich­tung zur ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft. Leben die Ehe­gatten gemeinsam in einer Ehe­woh­nung, so steht ihnen der Mit­be­sitz an der Ehe­woh­nung und an den Haus­halts­ge­gen­ständen unab­hängig davon zu, ob sie die Woh­nung gemeinsam gemietet haben oder nur ein Ehe­gatte Partei des Miet­ver­trages

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  • Kein Ver­lust des Erb­rechts durch Ein­ge­hung einer neuen Part­ner­schaft

    Bei der Errich­tung eines Tes­ta­ments wird häufig das Ein­treten von Demenz und Pfle­ge­be­dürf­tig­keit nicht bedacht. So hatte in einem vom Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg am 26.9.2022 ent­schie­denen Fall der Erb­lasser im Jahr 2005 tes­ta­men­ta­risch seinen Lebens­partner und seine Tochter als Erben ein­ge­setzt. 2016 kam der Erb­lasser wegen weit fort­ge­schrit­tener Demenz in ein Pfle­ge­heim und sein Lebens­partner hei­ra­tete

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  • Rad­fahrer – vor dem Links­ab­biegen ein­ordnen und zweite Rück­schau

    Wer abbiegen will, muss dies recht­zeitig und deut­lich ankün­digen und es sind dabei die Fahrt­rich­tungs­an­zeiger zu benutzen. Wer nach rechts abbiegen will, hat sein Fahr­zeug mög­lichst weit rechts, wer nach links abbiegen will, bis zur Mitte, auf Fahr­bahnen für eine Rich­tung mög­lichst weit links, ein­zu­ordnen, und zwar recht­zeitig. Vor dem Ein­ordnen und noch­mals vor dem

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  • eAU ab 2023 für Arbeit­geber ver­pflich­tend

    Der Arbeit­nehmer ist ver­pflichtet, dem Arbeit­geber eine Arbeits­un­fä­hig­keit (AU) und deren vor­aus­sicht­liche Dauer unver­züg­lich mit­zu­teilen. Dauert die AU länger als drei Kalen­der­tage, hat der Arbeit­nehmer eine ärzt­liche Beschei­ni­gung über das Bestehen der AU sowie deren vor­aus­sicht­liche Dauer spä­tes­tens an dem dar­auf­fol­genden Arbeitstag vor­zu­legen. Der Arbeit­geber ist berech­tigt, die Vor­lage der ärzt­li­chen Beschei­ni­gung früher zu ver­langen.

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  • Keine auto­ma­ti­sche Ver­jäh­rung von Urlaubs­tagen nach drei Jahren

    Das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) hatte dem Euro­päi­schen Gerichtshof (EuGH) Fälle zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt, bei denen es u. a. um die Ver­jäh­rung von Urlaubs­tagen ging. Die EuGH-Richter stärkten mit ihren Urteilen die Rechte von Arbeit­neh­mern, da Urlaubs­an­sprüche erst dann ver­jähren bzw. ver­fallen können, nachdem der Arbeit­geber seine Beschäf­tigten tat­säch­lich in die Lage ver­setzt hat, den Urlaub recht­zeitig

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  • Urlaubs­tage wäh­rend Qua­ran­täne

    Bisher war nicht klar, ob es auf den Jah­res­ur­laub ange­rechnet wird, wenn Mit­ar­beiter im Urlaub in Qua­ran­täne müssen. Nun hat der Gesetz­geber mit dem Gesetz zur Stär­kung des Schutzes der Bevöl­ke­rung und ins­be­son­dere vul­nerabler Per­so­nen­gruppen vor COVID-19 und der damit ver­bun­denen Ände­rungen des Infek­ti­ons­schutz­ge­setzes für Klä­rung gesorgt. Muss ein Beschäf­tigter wäh­rend seines Urlaubs in Qua­ran­täne,

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  • Gesell­schafts­recht – Treue­pflicht eines aus­ge­schie­denen Gesell­schaf­ters

    Im Gesell­schafts­recht ist eine mit­glied­schaft­liche Treue­pflicht als eine Haupt­ver­pflich­tung eines Gesell­schaf­ters gegen­über der Gesell­schaft all­ge­mein aner­kannt. Diese Treue­pflicht knüpft dog­ma­tisch daran an, dass ein Gesell­schafter wäh­rend seiner Mit­glied­schaft in der Gesell­schaft auch ohne aus­drück­liche gesell­schafts­ver­trag­liche Rege­lung deren Belangen Vor­rang ein­zu­räumen hat. Die Treue­pflicht dauert zwar grund­sätz­lich nur bis zum Aus­scheiden des Gesell­schaf­ters, jedoch kommen dar­über

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  • Kein Unfall­ver­si­che­rungs­schutz bei fami­liärer Hilfe

    Nach dem Sozi­al­ge­setz­buch sind auch Per­sonen in der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung ver­si­chert, die wie Beschäf­tigte in einem Unter­nehmen (sog. Wie-Beschäf­ti­gung) tätig werden. Eine ver­si­cherte Wie-Beschäf­ti­gung setzt des­halb voraus, dass hin­sicht­lich der Hand­lung die Merk­male einer abhän­gigen Beschäf­ti­gung anstatt der Merk­male einer unter­neh­me­ri­schen, selbst­stän­digen Tätig­keit über­wiegen und keine Son­der­be­zie­hung besteht, die der wesent­liche Grund für die Hand­lung

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  • Son­der­kün­di­gungs­recht in einem Gewer­be­raum­miet­ver­trag

    Räumt der Ver­mieter dem Mieter in einem gewerb­li­chen Miet­ver­trag ein Son­der­kün­di­gungs­recht bei Nicht­er­rei­chen eines bestimmten Umsatzes in einem bestimmten Miet­jahr ein, ohne dass inso­weit Ein­schrän­kungen hin­sicht­lich des Grundes des Nicht­er­rei­chens des Umsatzes ver­ab­redet sind, berech­tigt dies den Mieter auch dann zur Kün­di­gung, wenn er den Umsatz ledig­lich pan­de­mie­be­dingt ver­fehlt, in den Vor­jahren hin­gegen erzielt hat.

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  • Kin­des­wohl ent­schei­dend für Umgangs­recht der Groß­el­tern

    Nach dem Bür­ger­li­chen Gesetz­buch (BGB) haben Groß­el­tern und Geschwister ein Recht auf Umgang mit dem Kind, wenn dieser dem Wohl des Kindes dient. Die im BGB erfolgte Erwei­te­rung des Kreises der Umgangs­be­rech­tigten steht unter dem Vor­be­halt des posi­tiven Nach­weises, dass der Umgang mit den Ver­wandten dem Kin­des­wohl för­der­lich ist. Dies ist allein aus dem Blick­winkel

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  • Keine Über­le­gungs­frist bei Bil­dung einer Ret­tungs­gasse

    Wenn auf der Auto­bahn der Ver­kehr zum Still­stand kommt, muss man eine Ret­tungs­gasse bilden (linke Spur nach links, alle anderen nach rechts). Eine Ret­tungs­gasse muss nach der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung gebildet werden, sobald Fahr­zeuge mit Schritt­ge­schwin­dig­keit fahren oder zum Still­stand kommen. Schritt­ge­schwin­dig­keit oder Still­stand müssen nicht erst über eine gewisse Zeit andauern. Die Ret­tungs­gasse muss viel­mehr sofort

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  • Ver­tei­lung des im Gebäu­de­ver­si­che­rungs­ver­trag ver­ein­barten Selbst­be­halts

    Tritt in einer Woh­nungs­ei­gen­tums­an­lage auf­grund einer defekten Was­ser­lei­tung ein Schaden ein, ist ein von der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft in der ver­bun­denen Gebäu­de­ver­si­che­rung ver­ein­barter Selbst­be­halt wie die Ver­si­che­rungs­prämie nach dem gesetz­li­chen bzw. ver­ein­barten Ver­tei­lungs­schlüssel zu ver­teilen. Dies gilt unab­hängig davon, ob der Lei­tungs­was­ser­schaden an dem Gemein­schafts­ei­gentum oder – aus­schließ­lich oder teil­weise – an dem Son­der­ei­gentum ent­standen ist. Zwar

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  • Bun­desrat stimmt Covid-19-Schutz­ge­setz zu

    Am 16.9.2022 hat der Bun­desrat dem Gesetz zur Stär­kung des Schutzes der Bevöl­ke­rung vor Covid-19 zuge­stimmt. Es ent­hält zahl­reiche Neu­re­ge­lungen im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz und anderen Gesetzen, die ins­be­son­dere den Corona-Schutz vul­nerabler Gruppen im Herbst und Winter ver­bes­sern sollen. Die Länder erhalten eine Ermäch­ti­gungs­grund­lage, um auch in der Pflege Rege­lungen zur Hygiene und zum Infek­ti­ons­schutz zu treffen.

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  • Corona-Arbeits­schutz­ver­ord­nung

    Die künf­tige SARS-CoV-2-Arbeits­schutz­ver­ord­nung gilt vom 1.10.2022 bis ein­schließ­lich 7.4.2023. Nach der Ver­ord­nung sind Arbeit­geber ver­pflichtet auf Grund­lage der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung des Arbeits­schutz­ge­setzes in einem betrieb­li­chen Hygie­ne­kon­zept die erfor­der­li­chen Schutz­maß­nahmen zum betrieb­li­chen Infek­ti­ons­schutz fest­zu­legen und umzu­setzen. Dabei sind ins­be­son­dere die fol­genden Maß­nahmen zu prüfen: Umset­zung der AHA+L‑Regel (Abstand, Hygiene, All­tags­maske, Lüften) an den Arbeits­plätzen Ver­min­de­rung der betriebs­be­dingten

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  • BGH urteilt zur Zuläs­sig­keit einer nega­tiven Bewer­tung bei eBay

    In einem vom Bun­des­ge­richtshof (BGH) am 28.9.2022 ent­schie­denen Fall erwarb ein Käufer über die Inter­net­platt­form eBay vier Gelenk­bol­zen­schellen für 19,26 € brutto. Davon ent­fielen 4,90 € auf die in Rech­nung gestellten Ver­sand­kosten. Der Ver­kauf erfolgte auf der Grund­lage der zu diesem Zeit­punkt maß­geb­li­chen All­ge­meinen Geschäfts­be­din­gungen (AGB) von eBay, denen beide vor dem Geschäft zuge­stimmt hatten.

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  • Keine Pflicht zur Beschäf­ti­gung von unge­impftem Pfle­ge­per­sonal im Senio­ren­heim

    Seit 15.3.2022 müssen nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz Per­sonen, die in Ein­rich­tungen zur Unter­brin­gung älterer, behin­derter oder pfle­ge­be­dürf­tiger Men­schen arbeiten, über einen Impf­nach­weis oder z. B. einen Gene­se­nen­nach­weis ver­fügen. Das Hes­si­sche Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) hatte in zwei Fällen ent­schieden, in denen ein Senio­ren­heim zwei Pfle­ge­kräfte seit dem 16.3.2022 von der Arbeit frei­stellte, weil diese nicht gegen SARS-CoV‑2 geimpft

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  • Min­dest­lohn bei häus­li­cher Betreuung (24-Stunden-Pflege)

    Das Lan­des­ar­beits­ge­richt Berlin-Bran­den­burg (LAG) hatte in einem Fall zu ent­scheiden, in dem eine bul­ga­ri­sche Staats­an­ge­hö­rige auf Ver­mitt­lung einer deut­schen Agentur, die mit dem Angebot „24 Stunden Pflege zu Hause“ wirbt, von ihrem Arbeit­geber nach Deutsch­land ent­sandt wurde, um eine über 90 Jahre alte Dame zu betreuen. In dem Arbeits­ver­trag war eine Arbeits­zeit von 30 Std./Woche

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  • Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht eines Gesell­schafter-Geschäfts­füh­rers

    Bei der Beur­tei­lung, ob bei einem GmbH-Geschäfts­führer Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht vor­liegt, wird nicht allein auf die Bestim­mungen im Geschäfts­füh­rer­ver­trag abge­stellt. Ist ein GmbH-Geschäfts­führer zugleich als Gesell­schafter am Kapital der Gesell­schaft betei­ligt, sind der Umfang der Kapi­tal­be­tei­li­gung und das Ausmaß des sich daraus für ihn erge­benden Ein­flusses auf die Gesell­schaft ein wesent­li­ches Merkmal bei der Abgren­zung von abhän­giger

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  • Arbeits­platz­be­werber bei Betriebs­be­sich­ti­gung gesetz­lich unfall­ver­si­chert

    Eine Arbeits­platz­be­wer­berin steht bei der Besich­ti­gung des Unter­neh­mens im Rahmen eines ein­tä­gigen unent­gelt­li­chen „Ken­nen­lern-Prak­ti­kums“ unter dem Schutz der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung. Das eigene – unver­si­cherte – Inter­esse der Bewer­berin am Ken­nen­lernen des poten­zi­ellen zukünf­tigen Arbeit­ge­bers steht dem Unfall­ver­si­che­rungs­schutz kraft Sat­zung hier nicht ent­gegen. Bitte beachten Sie! Nicht bei jeder Berufs­ge­nos­sen­schaft sind Teil­nehmer einer Unter­neh­mens­be­sich­ti­gung unfall­ver­si­chert.

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  • Miete für Rauch­melder sind keine umla­ge­fä­higen Betriebs­kosten

    Betriebs­kosten sind die Kosten, die dem Eigen­tümer durch das Eigentum am Grund­stück oder durch den bestim­mungs­ge­mäßen Gebrauch des Gebäudes oder der Wirt­schafts­ein­heit, der Neben­ge­bäude, Anlagen, Ein­rich­tungen und des Grund­stücks lau­fend ent­stehen. Neben den in der Ver­ord­nung über die Auf­stel­lung von Betriebs­kosten (BetrKV) aus­drück­lich aus­ge­nom­menen Instandsetzungs‑, Instand­hal­tungs- und Ver­wal­tungs­kosten gehören auch etwaige Kapital- und Finan­zie­rungs­kosten für

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