Kategorie: Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht

  • Dop­peltes Buß­geld wegen Vor­satz bei Tem­po­über­schrei­tung

    In einem vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­denen Fall fuhr ein Auto­fahrer auf einer Auto­bahn viel schneller als erlaubt und wurde geblitzt. Auf­grund der sehr hohen Geschwin­dig­keits­über­tre­tung warf die Behörde dem Fahrer Vor­satz vor und ver­dop­pelte das Buß­geld. Dagegen erhob dieser Ein­spruch mit der Begrün­dung, dass Vor­satz nur dann vor­liegen kann, wenn er die gefah­rene Geschwin­dig­keit genau

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  • Ablegen des Handys auf Ober­schenkel ist ver­bots­wid­rige Nut­zung lt. StVO

    Nach der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung darf der­je­nige, der ein Fahr­zeug führt, z. B. ein Handy nur benutzen, wenn hierfür das Gerät weder auf­ge­nommen noch gehalten wird. Das Baye­ri­sche Ober­lan­des­ge­richt stellte am 10.1.2022 in seinem Beschluss fest, dass die ver­bots­wid­rige Benut­zung eines Mobil­te­le­fons durch ein Halten nicht nur dann vor­liegt, wenn dieses mit der Hand ergriffen wird, son­dern

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  • Kün­di­gung online abge­schlos­sener Ver­träge

    Das Gesetz für faire Ver­brau­cher­ver­träge hat bereits wich­tige Ver­bes­se­rungen gebracht. So können Strom- und Gas­ver­träge nicht mehr wirksam am Telefon abge­schlossen werden. Hier besteht eine aus­drück­liche Bestä­ti­gungs­pflicht. Des Wei­teren traten zum 1.3.2022 stren­gere Rege­lungen für still­schwei­gende Ver­trags­ver­län­ge­rungen in Kraft. Im nächsten Schritt wird ab dem 1.7.2022 für dau­ernde Schuld­ver­hält­nisse ein ver­pflich­tender Kün­di­gungs­button im Online-Bereich ein­ge­führt.

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  • „Zug zum Flug-Ticket“ als Teil einer Pau­schal­reise

    Ist im Rei­se­pro­spekt bei der Beschrei­bung einer Flug­pau­schal­reise der Bahn­transfer zum Flug­hafen ohne Hin­weis auf ein zusätz­li­ches Ent­gelt als „Vor­teil“ auf­ge­führt, ist dies aus Kun­den­sicht i. d. R. dahin zu ver­stehen, dass es sich um eine vom Rei­se­un­ter­nehmen ange­bo­tene Leis­tung han­delt, die vom genannten Pau­schal­preis umfasst ist. Dieser Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs (BGH) vom 29.6.2021 lag

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  • Ent­schä­di­gung bei ver­passtem Flug auf­grund War­te­zeit bei Sicher­heits­kon­trolle

    Ver­passt ein Flug­gast infolge über­langer War­te­zeit an der Sicher­heits­kon­trolle des Flug­ha­fens seinen Flug, kann er Ent­schä­di­gung für ent­stan­dene Kosten des Ersatz­flugs ver­langen, wenn er sich gemäß den Emp­feh­lungen des Flug­ha­fens recht­zeitig beim Check-In ein­ge­funden und von dort ohne erheb­liche Ver­zö­ge­rungen die Sicher­heits­kon­trolle auf­ge­sucht hat. Zu dieser Ent­schei­dung kamen die Richter des Ober­lan­des­ge­richts Frank­furt am Main

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  • Keine Staats­haf­tung bei corona-bedingten flä­chen­de­ckenden Betriebs­schlie­ßungen

    Der Bun­des­ge­richtshof (BGH) hatte am 17.3.2022 über die Frage ent­schieden, ob der Staat für Ein­nah­me­aus­fälle haftet, die durch flä­chen­de­ckende vor­über­ge­hende Betriebs­schlie­ßungen oder Betriebs­be­schrän­kungen auf­grund von staat­li­chen Maß­nahmen zur Bekämp­fung des Coro­na­virus und der dadurch ver­ur­sachten Corona-Krank­heit ent­standen sind. Hil­fe­leis­tungen für von einer Pan­demie schwer getrof­fene Wirt­schafts­be­reiche sind keine Auf­gabe der Staats­haf­tung, ent­schieden die BGH-Richter. Viel­mehr

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  • Gewer­be­miete trotz Corona-Schlie­ßung

    Wäh­rend des sog. „Lock­downs“ Ende 2020 mussten viele Geschäfte schließen. Die Miet­ver­träge liefen trotzdem weiter, obwohl häufig kein Gewinn mehr erwirt­schaftet werden konnte. Der Gesetz­geber hat darauf mit einem neuen Gesetz reagiert, nach dem ein „Weg­fall der Geschäfts­grund­lage“ ver­mutet wird, wenn die gemie­teten Räum­lich­keiten wegen des Lock­downs nicht oder nur noch mit erheb­li­chen Ein­schrän­kungen ver­wendet

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  • Über­tra­gung einer Immo­bilie mit Pfle­ge­ver­ein­ba­rung

    In der Praxis wird nicht selten eine Immo­bilie mit der Bedin­gung über­tragen, dass ein Wohn­recht ein­ge­tragen und der Über­tra­gende vom Emp­fänger gepflegt wird.  So auch in einem vom Bun­des­ge­richtshof ent­schie­denen Fall. Ein Mann, der zuvor einen schweren Herz­in­farkt erlitten hatte, über­trug sein mit einem Wohn­haus bebautes Grund­stück auf seine Schwester. Als Gegen­leis­tung bestellte diese ihrem

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  • Ver­tei­lung der CO2-Kosten auf Mieter und Ver­mieter

    Am 2.4.2022 einigten sich der Bun­des­wirt­schafts­mi­nister, die Bun­des­bau­mi­nis­terin und der Bun­des­jus­tiz­mi­nister auf eine Tei­lung der CO2-Kosten zwi­schen Ver­mie­tern und Mie­tern sowohl bei den Wohn- als auch Nicht­wohn­ge­bäuden. Mit einem Stu­fen­mo­dell sollen anhand der spe­zi­fi­schen CO2-Emis­sionen des ver­mie­teten Gebäudes die pro­du­zierten CO2-Kosten künftig anteilig ent­spre­chend der Ver­ant­wor­tungs­be­reiche umge­legt werden. Je schlechter die Ener­gie­bi­lanz des jewei­ligen Gebäudes,

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  • Arbeits­un­fä­hig­keit an tarif­li­chen Frei­stel­lungs­tagen

    In einem vom Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) am 23.2.2022 ent­schie­denen Fall waren der Arbeit­geber und Arbeit­nehmer an den Man­tel­ta­rif­ver­trag für die Metall- und Elek­tro­in­dus­trie Nord­rhein-West­fa­lens (MTV) und den Tarif­ver­trag Tarif­li­ches Zusatz­geld für die Metall- und Elek­tro­in­dus­trie Nord­rhein-West­fa­lens (TV T‑ZUG) gebunden. Der MTV eröffnet bestimmten Arbeit­neh­mer­gruppen die Mög­lich­keit, statt des Zusatz­gelds nach dem TV T‑ZUG bezahlte arbeits­freie Tage

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  • Ver­öf­fent­li­chung Kin­der­fotos – beide Eltern müssen zustimmen

    Grund­sätz­lich ist für die Ver­brei­tung von Fotos des Kindes in digi­talen sozialen Medien die Ein­wil­li­gung beider sor­ge­be­rech­tigter Eltern­teile erfor­der­lich. In einem vom Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf (OLG) ent­schie­denen Fall lebten die Ehe­leute getrennt und hatten das gemein­same elter­liche Sor­ge­recht für ihre Töchter. Die Mäd­chen leben bei der Kin­des­mutter und haben mit dem Vater regel­mäßig Umgang. Die Lebens­ge­fährtin

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  • Gesetz für faire Ver­brau­cher­ver­träge

    Seit dem 1.3.2022 sind stren­gere Rege­lungen für still­schwei­gende Ver­trags­ver­län­ge­rungen in Kraft. Für Ver­träge, die ab diesem Datum geschlossen wurden, ist eine All­ge­meine Geschäfts­be­din­gung, wonach sich ein Ver­brau­cher­ver­trag still­schwei­gend ver­län­gert, nur dann wirksam, wenn dem Ver­brau­cher das Recht ein­ge­räumt wird, das ver­län­gerte Ver­trags­ver­hältnis nach Ablauf der anfäng­li­chen Ver­trags­lauf­zeit jeder­zeit mit einer Frist von höchs­tens einem Monat

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  • Beweis­last für den Zugang einer Mail

    Den Absender einer E‑Mail trifft die volle Dar­le­gungs- und Beweis­last dafür, dass die E‑Mail dem Emp­fänger zuge­gangen ist. Ihm kommt keine Beweis­erleich­te­rung zugute, auch wenn er nach dem Ver­senden keine Mel­dung über die Unzu­stell­bar­keit der E‑Mail erhält. Zu dieser Ent­schei­dung kam das Lan­des­ar­beits­ge­richt Köln am 11.1.2022. Wie auch bei ein­fa­cher Post ist es tech­nisch mög­lich,

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  • Sach­liche Infor­ma­tionen über Schwan­ger­schafts­ab­brüche

    Mit einem beschlos­senen Regie­rungs­ent­wurf soll die Straf­vor­schrift der Wer­bung für den Schwan­ger­schafts­ab­bruch im Straf­ge­setz­buch auf­ge­hoben werden. Damit soll zum einen erreicht werden, dass sich betrof­fene Frauen besser infor­mieren können. Denn die Bereit­stel­lung von Infor­ma­tionen ins­be­son­dere durch Ärzte, die selbst Schwan­ger­schafts­ab­brüche vor­nehmen, auch außer­halb eines per­sön­li­chen Bera­tungs­ge­sprächs, stellt für sie eine wich­tige Ent­schei­dungs­hilfe dar. Ärzte müssen

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  • För­de­rung zur ener­gie­ef­fi­zi­enten Sanie­rung von Gebäuden

    Es können wieder neue Anträge bei der KfW für Sanie­rungs­maß­nahmen an Gebäuden gestellt werden. Die För­de­rung im Rahmen der Bun­des­för­de­rung für effi­zi­ente Gebäude (BEG) ist wieder gestartet. Die För­der­be­din­gungen für Sanie­rungs­maß­nahmen bleiben unver­än­dert. Nähere Infor­ma­tionen gibt es auf der Internet-Seite der Kre­dit­an­stalt für Wie­der­aufbau (www.kfw.de). Zum 1.1.2020 ist auch die steu­er­liche För­de­rung für ener­ge­ti­sche Maß­nahmen,

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  • Grund­ver­sor­gung mit Strom und Gas – gesplit­tete Neu­kun­den­ta­rife können zulässig sein

    Das Gesetz über die Elek­tri­zi­täts- und Gas­ver­sor­gung (EnWG) soll die Grund­ver­sor­gung der Haus­halte mit Strom und Gas sichern. Es ent­hält einen Kon­tra­hie­rungs­zwang für den Grund­ver­sorger. Ein Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­nehmen kann in seiner Preis­ge­stal­tung bei der Grund- und Ersatz­ver­sor­gung zuläs­si­ger­weise zwi­schen Alt- und Neu­kunden unter­scheiden. Das hat das Ober­lan­des­ge­richt Köln mit Beschluss vom 2.3.2022 ent­schieden. Eine Dis­kri­mi­nie­rung durch

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  • Beweis­last bei Flug­ver­spä­tung

    Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs (BGH) steht dem Flug­gast nach der Flug­gast­rech­teVO ein Anspruch auf eine Aus­gleichs­zah­lung zu, wenn der Flug an seinem Zielort mit einer Ver­spä­tung von 3 Stunden oder mehr ein­trifft. Maß­geb­lich für das Vor­liegen einer sol­chen Ver­spä­tung ist der Zeit­punkt, zu dem min­des­tens eine der Flug­zeug­türen geöffnet wird und den Flug­gästen das Ver­lassen

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  • Ein­sei­tiger Ver­stoß gegen das Schwarz­ar­beits­ge­setz

    Han­delt es sich bei den zu erbrin­genden Arbeiten um solche, die nur ein Meis­ter­be­trieb hätte vor­nehmen dürfen, führt eine feh­lende Meis­ter­ei­gen­schaft nur zu einem ein­sei­tigen Ver­stoß gegen das Schwarz­ar­beits­ge­setz (Schwarz­ArbG), der nicht die Nich­tig­keit des Ver­trags nach sich zieht. Die Annahme der Nich­tig­keit im Falle eines ein­sei­tigen Ver­stoßes würde näm­lich zu der nicht hin­nehm­baren Kon­se­quenz

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  • Auf­he­bungs­ver­trag auch ohne Bedenk­zeit

    Ein Auf­he­bungs­ver­trag kann unter Ver­stoß gegen das Gebot fairen Ver­han­delns zustande gekommen sein. Ob das der Fall ist, ist anhand der Gesamt­um­stände der kon­kreten Ver­hand­lungs­si­tua­tion im jewei­ligen Ein­zel­fall zu ent­scheiden. Allein der Umstand, dass der Arbeit­geber den Abschluss eines Auf­he­bungs­ver­trags von der sofor­tigen Annahme seines Ange­bots abhängig macht, stellt für sich genommen keine Pflicht­ver­let­zung dar,

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  • Höhere Min­dest­löhne für Beschäf­tigte in der Alten­pflege

    Auf Grund­lage der Emp­feh­lung der letzten Pfle­ge­kom­mis­sion wurde eine Staf­fe­lung der Min­dest­löhne nach Qua­li­fi­ka­ti­ons­stufe vor­ge­nommen. Diese Staf­fe­lung wird bei­be­halten und die Pfle­ge­kom­mis­sion hat sich nun ein­stimmig auf höhere Min­dest­löhne für Beschäf­tigte in der Alten­pflege geei­nigt. Danach steigen die Min­dest­löhne ab dem 1.9.2022 in 3 Schritten: Pfle­ge­hilfs­kräfte Qua­li­fi­zierte Pfle­ge­hilfs­kräfte (mind. 1‑jährige Aus­bil­dung) Pfle­ge­fach­kräfte ab 1.9.2022 13,70 €

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  •  Elek­tro­ni­scher Abruf einer AU für Arbeit­geber ver­zö­gert sich

    Seit dem 1.1.2022 läuft die Test­phase des elek­tro­ni­schen Arbeits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gungs­ver­fah­rens (eAU) durch die Arbeit­geber. Geplant war, dass dies ab dem 1.7.2022 für alle Arbeit­geber ver­pflich­tend sein sollte. Am 18.2.2022 hat der Deut­sche Bun­destag jedoch eine Ver­län­ge­rung der Test­phase bis min­des­tens 31.12.2022 beschlossen. Somit kommt die eAU für die Arbeit­geber ver­pflich­tend frü­hes­tens zum 1.1.2023.

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  • Vor­fahrt eines Busses bei Abfahrt von einer Hal­te­stelle

    Ein Fahr­zeug muss jede Gefähr­dung anderer Ver­kehrs­teil­nehmer aus­schließen, wenn es vom Fahr­bahn­rand auf die Fahr­bahn ein­fährt. Fährt ein Lini­enbus aber von einer Hal­te­stelle ab, müssen Fahr­zeuge auf der Fahr­bahn nach der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung (StVO) nöti­gen­falls warten. Das Ober­lan­des­ge­richt Celle (OLG) ent­schied am 10.10.2021 zu fol­gendem Sach­ver­halt: Im November 2019 wollte ein Auto­fahrer an einer Hal­te­stelle an

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  • Ver­wah­rent­gelt auf Giro­konten

    In den letzten Jahren sind die Zinsen für Bank­gut­haben immer weiter gesunken und liegen teil­weise bei 0 %. Vor diesem Hin­ter­grund stellen einige Banken und Spar­kassen ihren Kunden sog. Ver­wah­rent­gelte für Ein­lagen in Rech­nung. Meh­rere Land­ge­richte kamen in ihren Urteilen jedoch zu der Ent­schei­dung, dass die Ver­wah­rent­gelte für Tages­geld- und Giro­konten den Kunden unan­ge­messen benach­tei­ligen

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